Kommentar zum Ukraine-Konflikt und den neuen russisch-griechsichen Beziehungen:

Berlin (ots) - Der Krieg in der Ostukraine ist kein
Bürgerkrieg. Er wird mit massiver Unterstützung und Beteiligung Russlands geführt, und er verlangt nach einer asymmetrischen Antwort. Sie fällt umso überzeugender aus, je einstimmiger sie gegeben wird. Bislang ist der EU das gelungen. Die neue griechische Regierung will das offenbar in Frage stellen. Ihr sollte klar sein, dass sie gegen europäische und gegen russische Interessen handelt. Es geht nicht darum, Russland in die Knie zu zwingen, sondern darum, deutlich zu machen, dass die Grenze der europäischen Ordnung da überschritten ist, wo politische Ziele gewaltsam durchgesetzt werden - offen oder verdeckt.

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