Zinggl: Eine weitere Konsequenz aus dem Bundestheater-Flop

Grüner deckt die versteckten Gründe der Restrukturierung auf

Wien (OTS) - "Mit der Zusammenlegung des Kunst- und des Kulturressorts reagiert Bundesminister Ostermayer offenbar auf Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem Bundestheaterskandal. Im Rahmen der Untersuchungen des Ständigen Unterausschusses des Rechnungshofausschusses sind zuletzt Aussagen getätigt worden, die ein schweres Fehlverhalten des Sektionschefs Franz nicht ausschließen", kommentiert der Grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl die Restrukturierungspläne des Kulturministers.

"Die ehemalige kaufmännische Geschäftsführerin des Burgtheaters, Silvia Stantejsky, hätte das Bauernopfer sein sollen. Ihr folgte Burgdirektor Hartmann. Der Fisch stinkt jedoch weiter vom Kopf. Deshalb hatte auch Holding-Geschäftsführer Springer das Feld zu räumen. Jetzt gibt es offenbar auch auf ministerieller Instanz Konsequenzen", beschreibt Zinggl. Damit ist die Verantwortungskette allerdings noch nicht am Ende. "Nachdem der Berater des Kulturministers, Rechtsanwalt Angermair, klargestellt hatte, dass Sektionschef Franz weitestgehend nur Weisungen befolgt hat, stellt sich natürlich die Frage, wie weit Ostermayers Vorgängerin Schmied über vorhandene Missstände informiert war, ohne entsprechende Gegenmaßnahmen zu setzen", fragt sich Zinggl.

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