FPÖ-Walter Rosenkranz: Universitäten und Landesschulräte sollen Matura- und Aufnahmeprüfungstermine schnellstens koordinieren

Terminüberschneidungen stehlen Studienbewerbern Lebenszeit

Wien (OTS) - Einen unglaublichen Skandal im Zusammenhang mit der Zentralmatura deckt nun FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz auf: "Wie mir Schülerinnen empört berichtet haben, fällt der Termin ihrer mündlichen Matura auf denselben Tag, an dem in Wien, Graz und Innsbruck die Aufnahmetests für das Medizin-Studium durchgeführt werden." Der Aufnahmetest für das Medizinstudium an allen drei Medizinuniversitäten finde am 3. Juli 2015 statt - just an jenem Tag, an dem die Schülerinnen den Termin ihrer mündlichen Matura hätten. "Nun ist es aber so, dass die Maturatermine von den Landesschulräten beschlossen werden! Allein in der mir bekannten Salzburger Schulklasse sind von diesem Zusammenfall zweier wichtiger Termine vier Schüler betroffen - in ganz Westösterreich wird es daher sicher noch viele solcher Fälle geben. Beim Landesschulrat für Salzburg legt man aber die Hände in den Schoß und redet sich auf vorgegebene Termine aus."

Für Rosenkranz ist dies ein weiterer Fall, wie sich die Autonomie der Schulen und der Universitäten zum Negativen hin entwickle: "Hier sind sowohl die Landesschulräte als auch die Universitäten gefragt, sich schnellst möglich aufeinander abzustimmen, sodass auch allen Maturanten des Jahres 2015 eine ordentliche Teilnahme an allen Aufnahmetests möglich ist! Denn zum einen leiden wir bereits jetzt unter einem immer größeren Ärztemangel, zum anderen werden aber offenbar aufgrund der Unnachgiebigkeit einzelner Institutionen ganze Gruppen vom Medizinstudium ausgeschlossen", so Rosenkranz weiter.

"Es kann aber keinesfalls so sein, dass Maturanten den Matura-Haupttermin sausen lassen müssen, um die Uni-Aufnahmeprüfung nicht zu verpassen. Sollten Universitäten und Landesschulräte keine Abstimmung dieser Termine aufeinander zustande bringen, so muss ist die Politik, namentlich BMBF und BMWFW, auf diese einwirken", fordert FPÖ-Bildungssprecher Rosenkranz.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0008