Heinisch-Hosek: Paket "Ganztägige Schulformen: mehr Qualität und mehr Bewegung" passiert den Unterrichtsausschuss

Paket für mehr Bewegung und Qualität tritt im Schuljahr 2015/2016 in Kraft

Wien (OTS/BMBF) - "Die tägliche Bewegungseinheit wird in der ganztägigen Schule umgesetzt", betont Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach dem heutigen Unterrichtsausschuss. "Die Bundesregierung investiert bis 2018 insgesamt 800 Millionen in den Ausbau ganztägiger Schulformen. Im Schuljahr 2018/19 soll für jedes dritte Kind ein Ganztagsschulplatz verfügbar sein", so die Bildungsministerin, die im vergangenen Herbst die Info-Kampagne "Mehr Schule. Mehr Chancen." gestartet hat, um über die Vorteile ganztägiger Schulformen zu informieren.****

Erstmals werden die Schulen für Vereine und Trainer/innen aus dem Sport geöffnet. Schulkooperationen werden im Rahmen des Sports verstärkt. "Durch die Öffnung für Sportvereine und für Trainerinnen und Trainer wird das Angebot wesentlich breiter und attraktiver für Schülerinnen und Schüler", so Heinisch-Hosek. Für Trainer/innen werde die Qualifikation durch die Anerkennung bestehender Qualifikationen an Pädagogischen Hochschulen erleichtert. Zusätzlich werde ein Bewegungscoach neu etabliert.

Weiters sieht das Gesetzespaket vor, dass die Aufgaben der österreichischen Schulen um "gesundheitsbewusst" und "sportlich aktive Lebensweise" ergänzt werden. Das sei ein wichtiges Zeichen, so Heinisch-Hosek, werde damit doch die Notwendigkeit einer sportlich aktiven Lebensweise unterstrichen. "Die tägliche Bewegungseinheit hat langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Kinder sollen Spaß und Freude an der Bewegung während der Schulzeit und darüber hinaus haben", so die Bildungsministerin.

Neben der täglichen Bewegungseinheit, werde die Qualität der ganztägigen Schulformen für Eltern und Kinder erhöht. Konkret werden für den Nachmittagsteil in ganztägigen Schulformen Aufgaben und Ziele der Lernzeit und Ausgestaltung der Freizeit über die Betreuungspläne als Teil der Lehrpläne aufgenommen und präzisiert, erklärt die Bildungsministerin. Die Qualitätskontrolle wird durch die Schulaufsicht gewährleistet und in Zukunft ist ihr Aufgabengebiet um den Betreuungsteil konkretisiert. (Schluss)

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