FPÖ-Haider: Rauchverbot: Schluss mit der ständigen Bevormundung!

"Jeder soll frei entscheiden können, ob er ein Nichtraucherlokal, ein Raucherlokal oder eines mit Nichtraucher- und Raucherbereich betreibt bzw. frequentiert"

Wien (OTS) - "Die Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen, ob er raucht oder nicht, und in weiterer Folge, ob er in ein Raucherlokal geht oder nicht, ist uns als FPÖ wichtig. Auch die Gastronomen müssen frei entscheiden können, ob sie ein Nichtraucherlokal, ein Raucherlokal oder eines mit Nichtraucher- und Raucherbereich führen möchten", betont der freiheitliche Tourismussprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider.

Das Argument, in Europa gelte schon überall ein generelles Rauchverbot, lässt Haider nicht gelten: "Fast überall gibt es Ausnahmen, die ein Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern ermöglichen. Die Gastronomen in Österreich haben durch bauliche Maßnahmen dafür gesorgt, dass Raucher- und Nichtraucherbereiche getrennt sind. Wenn ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner sich jetzt hinstellt und meint, die derzeitige Regelung werde nicht eingehalten, so ist das eine böswillige Unterstellung", zeigt sich Haider verärgert über den plötzlichen Meinungsschwenk der Regierung.

Wie ihre Vorgänger versage auch SPÖ-Gesundheitsministerin Oberhauser bei der Prävention - Österreich liege im Spitzenfeld, was die Raucherrate bei Jugendlichen betreffe. "Und für dieses Versagen müssen jetzt Wirte und Gastronomen büßen. Als Präventionsmaßnahme ist ein generelles Rauchverbot ja geradezu lächerlich! Wegen eines generellen Rauchverbotes in der Gastronomie hat sicher noch kein passionierter Raucher mit dem Rauchen aufgehört! Ein generelles Rauchverbot würde lediglich dazu führen, dass - wie in anderen europäischen Staaten bereits geschehen - sofort 20 bis 30 Prozent der kleinen Gaststätten und Pubs zusperren müssen. Denn die rauchenden Stammgäste bleiben zuhause oder weichen in Vereinslokale aus", so Haider.

"Mein Kollege FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm und ich werden daher eine Petition im Parlament einbringen, in der wir für die Wahlfreiheit der Gastronomen eintreten. Auch Konsumenten sollen nicht noch weiter bevormundet werden und weiterhin im öffentlichen Raum rauchen dürfen. Miteinander statt Gegeneinander - so muss die Parole lauten", betont Haider.

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