NÖGKK weitet Angebot aus: Drei neue Arzt-Planstellen für Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - Zusätzliche Vertragsärzte für Bezirke Traiskirchen, Hollabrunn und
Wiener Neustadt - 20 weitere neue Ärzte durch Stellenneubesetzungen

Drei zusätzliche Kassenarztplanstellen beschloss der Vorstand der NÖ Gebietskrankenkasse in seiner Sitzung heute Mittwoch. Nach dem letzten Ausbau des Versorgungsnetzes mit Kassenstellen Ende 2014 verbessert die NÖGKK damit neuerlich die ärztliche Versorgung Niederösterreichs. "Die ausgezeichnete Versorgungsqualität mit Kassenärztinnen und Kassenärzten in unserem Bundesland wird durch diese Maßnahme noch einmal gesteigert", freute sich der Obmann der NÖGKK, Gerhard Hutter nach der Sitzung. "Wir reagieren gemeinsam mit der Ärztekammer sofort auf die Ergebnisse unserer laufenden Bedarfsprüfungen, erläuterte Hutter. "Die Gesamtzahl der Planstellen steigt damit bald über 1 710. Noch nie hatten wir derart viele Ärztinnen und Ärzte in Niederösterreich unter Vertrag."

Ab Juli 2015 werden folgende drei Planstellen geschaffen:

  • Allgemeinmedizin: Bezirk Traiskirchen
  • Orthopädie (Gruppenpraxis): Bezirk Wiener Neustadt
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe: Bezirk Hollabrunn

"Die ärztliche Versorgung auf Kassekosten steht in Niederösterreich auf soliden Beinen", sagte Hutter. Dass auch die Besetzung frei werdender Arztstellen reibungslos funktioniert, zeigten die Hearings und Vorstellungsgespräche im vergangenen Dezember. 20 Medizinerinnen und Mediziner wurden mit dem heutigen Vorstandsbeschluss der Kasse neu unter Vertrag genommen. Elf sind in der Sparte Allgemeinmedizin tätig, sechs Neuerungen betreffen Facharztstellen, drei die Zahnmedizin. Die Ärztinnen und Ärzte eröffnen in den kommenden Monaten ihre Ordinationen bzw. steigen als neue Gesellschafter in Gruppenpraxen ein.

"Das sind hervorragende Nachrichten für die niederösterreichischen Patientinnen und Patienten", sagte NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek. "Wir hatten so gut wie keine Probleme, die frei gewordenen Stellen, die sich auf das ganze Bundesland verteilen, mit neuem Fachpersonal zu besetzen."
Mehr Bewerber als Stellen - Jobsharingpraxen für Hürm und Wiesmath Der Andrang in den vergangen Monaten sei beruhigend, argumentierte Pazourek. Die Meldungen, wonach in Niederösterreich medizinisches Fachpersonal knapp werden könnte und eine schlechtere Versorgung zu befürchten sei, seien reine Panikmache. Durchschnittlich 2,6 Ärztinnen und Ärzte bemühten sich um eine der ausgeschriebenen Planstellen. Auch das patienten- und arztfreundliche Modell der Gruppen- und Jobsharingpraxis erfreut sich steigender Beliebtheit. In Hürm und Wiesmath öffnen zwei neue Jobsharingpraxen für Allgemeinmedizin bald ihre Pforten. "Die Situation ist eindeutig positiv zu sehen. Wir haben mehr Bewerbungen erhalten, als Stellen zu vergeben waren", erklärte der NÖGKK-Generaldirektor. "Von einem Ärztemangel oder Besetzungsproblemen im niedergelassenen Bereich ist bei uns im Land nicht viel zu spüren. Und selbstverständlich bauen wir die Versorgung auch in Zukunft aus. Wenn Bedarf besteht, werden weiterhin zusätzliche Stellen geschaffen."

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