FPÖ-Walter Rosenkranz: Schulversuche: Vernichtende Rechnungshof-Kritik am BMBF

Wildwuchs an Schulversuchen zum Teil ungesetzlich

Wien (OTS) - "Allein die Zahl von 5.367 Schulversuchen an insgesamt 2.900 Schulstandorten zeigt auf, dass von einer durchdachten und konsequenten Schulpolitik in Österreich keine Rede sein kann", stellt der FPÖ-Bildungssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Unterrichtsausschusses, NAbg. Dr. Walter Rosenkranz, anlässlich des heute veröffentlichten Rechnungshof-Berichtes über Schulversuche fest.

"Ein Schulversuch dauert bereits rund 50 Jahre - in Wirklichkeit muss im Sinne der Kinder an den Schulen sofort für jeden einzelnen Schulversuch ein rasches Ausstiegsszenario geprüft und umgesetzt werden. Man darf sich nicht wundern, wenn unser Bildungssystem in den Jahren der SPÖ- und ÖVP-Minister derart hinuntergewirtschaftet wurde", setzt Rosenkranz seine Kritik fort. "Hier wurde systematisch und zum Teil gegen bestehende Gesetze Geld verbrannt, allerdings nicht zum Wohle des Bildungssystems. Dieser detaillierte Rechnungshof-Bericht wird mit Sicherheit Zündstoff in die Bildungsdebatte bringen. SPÖ und ÖVP haben eindrucksvoll vorgezeigt, dass Bildungspolitik nicht ihre Kernkompetenz ist", so Rosenkranz.

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