Steßl zu Wifo-Mittelfristprognose: Investitionsschub im Euro-Raum notwendig

Steuersenkung für niedrige und mittlere Einkommen in Österreich soll Konsum stärken und Wirtschaft ankurbeln; substanzielle Tarifsenkung absolut dringlich

Wien (OTS) - "Die Wirtschaftsdaten zeigen, dass wir einen Investitionsschub im Euro-Raum für mehr Wachstum und Beschäftigung benötigen. Das geplante Juncker-Paket und die jüngst erfolgten Maßnahmen der Europäischen Zentralbank gehen in die richtige Richtung. Mit Sparpolitik alleine kann sich die europäische Wirtschaft nicht erholen. Es braucht einen klugen Mix aus Reformen und Offensivmaßnahmen", sagte Kanzleramts-Staatssekretärin Sonja Steßl zu der heute, Mittwoch, vom Wifo veröffentlichten Mittelfristprognose.

Als dringlich bezeichnete Steßl "eine massive Steuersenkung für die niedrigen und mittleren Einkommen in Österreich". Damit werde der Konsum angekurbelt und die Wirtschaft gestärkt. "Um diesen Effekt zu erzielen, muss der Großteil des Entlastungsvolumens in die Tarifsenkung gehen. Das Volumen muss substanziell sein", betonte die Staatssekretärin. Es sei aus Gerechtigkeitsgründen und aus wirtschaftspolitischer Sicht gerade jetzt wichtig, eine Steuerreform mit hoher Tarifentlastung umzusetzen. Die Menschen, die zwar keine Lohn- und Einkommenssteuer, aber sehr wohl hohe Sozialversicherungsbeiträge zahlen, sollen ebenfalls entlastet werden. Diese Entlastung fließe 1:1 in die Wirtschaft, sagte Steßl.

Betreffend der Erreichung der Defizitziele sagte die Staatssekretärin abschließend: "Es gilt den ausgewogenen Konsolidierungskurs beizubehalten. Sinnvoll sparen und klug investieren wird Österreichs Leitlinie bleiben, um die Ziele nachhaltig zu erreichen."

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