Pistenspaß – nicht ohne passende Ausrüstung!

Die richtige Skibrille und der passende Helm zählen beim Schulskikurs zur Pflichtausrüstung. Sie schützen Augen und Kopf und sorgen für ein unfallfreies Skivergnügen.

Wien (OTS) - Gute Sicht ist beim Bergsport unerlässlich. Durch Reflexionen der Sonne im Schnee, Fahrtwind, Regen oder Schneekristalle wird die Skibrille zum unbedingten Begleiter auf der Piste. Doch Vorsicht - nicht jede Skibrille ist für jedes Wetter geeignet. Entscheidend ist die farbliche Tönung der Brille: "Eine gelbe oder orange Brille lässt die Umgebung kontrastreicher erscheinen, als sie tatsächlich ist. Diese Brillen sind vor allem bei Nebel ratsam," erklärt Unfallverhütungsexperte Emmerich Kitz von der AUVA. Bei Sonnenschein ist von diesen Brillen abzuraten, da eine zusätzliche Aufhellung der Umgebung die Unfallgefahr steigert. Demgegenüber fördern grau- bzw. blaufarbene Brillen das angenehme Sehen bei großer Helligkeit.

Sonnenschutz beachten

"Egal welche Färbung Ihre Brille hat - die Lichtfilter sagen nichts über den UV-Schutz aus. Der Sonnenschutz ist an der Kennzeichnung, die sich meistens am Brillenbügel befindet, zu überprüfen," erklärt Kitz. Optimalen Sonnenschutz bieten Brillen, die nach EN 174 in der Kategorie S2 oder S3 genormt sind. "Auch bei der Handelsbezeichnung "UV 400" können Sie von einem guten Sonnenschutz ausgehen", so der Unfallverhütungsexperte. Wichtig ist es auch, die Brille mit der Form des Helms abzustimmen. Ein Spalt zwischen Helm- und Brillenrand soll auf jeden Fall vermieden werden, da sonst kalter Wind, Schnee oder Regen auf die Stirn gelangen.

Das A und O - Die richtige Passform

Beim Kauf des Skihelms ist vor allem eines entscheidend - die richtige Passform: Der Skihelm muss perfekt der Kopfform entsprechen. "Um beim Kauf die richtige Größe zu ermitteln, beginnen Sie die Anprobe am besten mit einem relativ großen Helm und nähern sich sukzessive der idealen Größe an." rät Unfallverhütungsexperte Thomas Manek von der AUVA. Die Qualität der Helme am Markt ist durchgehend sehr gut. "Sie sollten in jedem Fall davon absehen, den Helm mit zusätzlichen Stickern und Klebeetiketten zu schmücken, außer der Hersteller gestattet dies explizit. Die Lösungsmittel des Klebstoffes erweichen den Helm und reduzieren die Schutzfunktion im Falle eines Unfalls massiv."

Die AUVA, als Versicherer von rund 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden, rät, beim Wintersport auf passende und sorgfältig ausgewählte Schutzausrüstung zu setzen. Dadurch können Unfälle und Verletzungen vermieden und mögliche Schädigungen der Augen durch unzureichenden Sonnenschutz vorgebeugt werden.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 0,5 Millionen Selbständige sowie 1,5 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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Dr. Wilfried Friedl
Leiter Sicherheitsmarketing und Presse
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