Schülerunion: Kampf gegen Radikalisierung beginnt in der Schule

Pflichtfach "Politische Bildung" muss Realität werden

Wien (OTS) - Anlässlich der aktuellen Debatte zur Radikalisierung von Schülerinnen und Schülern fordert die Schülerunion abermals die Einführung eines eigenständigen Pflichtfachs "Politische Bildung". Außerdem soll der vermehrte Einsatz von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen schon früh präventive Arbeit leisten.

"Radikalisierung bekämpft man am besten dadurch, dass man sie gar nicht erst entstehen lässt. Die Schulen können dafür einen zentralen Beitrag leisten, indem sie jungen Menschen Chancen, Perspektiven und Vielfalt aufzuzeigen. Deshalb fordern wir die Einführung eines eigenständigen Pflichtfachs 'Politische Bildung'", betonen Schülerunions-Bundesobmann Felix Wagner und Bundesschulsprecher Lukas Faymann anlässlich der aktuellen Diskussion.

Parallel dazu braucht es auch mehr präventive Arbeit an den Schulen, etwa durch mehr Schulpsychologen & Sozialarbeiter, um ein Abgleiten in die Radikalisierung zu verhindern. Falls jedoch bereits konkrete Verdachtsmomente bestehen, muss schneller als bisher reagiert werden können: "Verpflichtende Elterngespräche bieten eine gute Möglichkeit, um auf Radikalisierungstendenzen von Schülerinnen und Schülern rascher als bisher zu reagieren", zeigen sich die beiden Schülervertreter abschließend überzeugt.

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