ÖSTERREICH: Strache fordert Verbot von vier Gegen-Demos bei Akademikerball

Demonstranten agieren mit "faschistischen Methoden"

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntags-Ausgabe) wirft FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache den Gegnern des bevorstehenden Akademikerballes "faschistische Methoden" vor.

Seinen Vergleich der Anti-Akademikerball-Demonstranten mit der Hitler-SA bekräftigt er: "Ich habe Sie als das bezeichnet, was sie sind: Sozialistische Antifa - also abgekürzt SA."

Und Strache weiter: Jene Demonstranten, "die Demonstrationen anmelden, bei denen zum Gesetzesbruch aufgerufen wird" würden "Öl ins Feuer gießen. Das sind faschistische Methoden, mit denen gegen Andersdenkende vorgegangen wird, und damit demokratiepolitisch bedenklich. Im vergangenen Jahr hat es schließlich gewalttätige Ausschreitungen mit großem Sachschaden, sogar Verletzten gegeben."

Straches Schlußfolgerung daraus: "Gewalttätige Demos gehören unterbunden - sonst ist die rot-grüne Stadtregierung für die Folgen mitverantwortlich."

HC Strache abschließend: "Es gibt vier Demos, bei denen zum Gesetzesbruch aufgerufen wird - diese meine ich. Für friedliche Kundgebungen ist das Demonstrationsrecht natürlich zu gewährleisten.

Er selbst werde den Akademikerball besuchen: "Natürlich werde ich dieses Ballvergnügen nicht auslassen."

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