Aubauer: Hospizoffensive und soziale Sicherheit. Jetzt braucht es Taten!

Heute letzte Sitzung der Enquete-Kommission - Schlussbericht mit Empfehlungen Anfang März

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Als eine "gute konstruktive Enquete" umriss heute, Freitag, die Vorsitzende der Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens" ÖVP-Abg. Mag. Gertrude Aubauer die letzte Sitzung der Enquete-Kommission. Wichtige grundlegende Fragen seien gemeinsam und intensiv besprochen worden. "Es ist uns allen klar: Die Lücken in der Hospiz- und Palliativversorgung müssen geschlossen werden. "Wir wollen nun reale und konkrete Schritte! Wir dürfen nicht wieder bis zu einer nächsten Enquete in vielen Jahren warten. Jetzt gilt es zu handeln! Und wir wollen uns auch jährlich über die Fortschritte berichten lassen", so Aubauer weiter.

"Zahlreiche Experten konnten belegen: Hospiz- und Palliativversorgung heißt, wirklich für den Menschen am Ende seines Lebens da zu sein. Die Fakten liegen am Tisch", wies Aubauer darauf hin, dass für die ersten beiden Jahre des Ausbaus jeweils 18 Millionen Euro zusätzlich erforderlich seien. "Für uns steht fest: Diese Mittel stehen in keinem Verhältnis zur Bedeutung des Themas", hier brauche es in der Umsetzung eine gemeinsame Kraftanstrengung aller.

Auch eine Reihe von Vorschlägen zur Verbesserung der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht müssten in Angriff genommen werden, um die Selbstbestimmung jedes Einzelnen zu stärken.

Ebenso sei klar: "Hospiz heißt, strukturell ein Klima der Umsorgung, des Daseins und der Nächstenliebe zu schaffen und nachhaltig einen sozialen Frieden abzusichern, der im Sinn der guten österreichischen Rechtslage keinen Entsorgungsdruck für Kranke, Alte, Schwache und Kinder in unserem Land zulässt", so die ÖVP-Politikerin weiter.

"Wir haben den Menschen in den Mittelpunkt geholt und werden gemeinsam zu guten Lösungen kommen", verwies Aubauer auf den für die erste Märzwoche geplanten gemeinsamen Schlussbericht mit Empfehlungen der Enquete-Kommission. Zusammengesetzt ist die Enquete-Kommission aus 18 stimmberechtigten Nationalratsabgeordneten aller Parteien nach Mandatsstärke und sechs Bundesrät/innen in beratender Funktion. (Schluss)

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