Ledl-Rossmann: Müssen Menschen in ihrem letzten Abschnitt gut begleiten

ÖVP-Bundesrätin bei der Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Als ehemalige Krankenschwester und Pflegedienst-und Heimleiterin kenne ich viele Szenarien, wie sie heute in der Sitzung der Enquete-Kommission diskutiert wurden, auch aus meinem Berufsalltag, sagte heute, Freitag, die Tiroler ÖVP-Bundesrätin Abg. Sonja Ledl-Rossmann anlässlich der Diskussion in der Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens". "Wenn man mit Menschen redet, spürt man immer wieder, dass das Thema Tod die Menschen oft verängstigt. 'Ich will nicht leiden und niemanden zur Last fallen' hört man immer." Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht würden einen gewissen Druck von dieser Angst nehmen. "Wenn sie wissen, dass sie im Vorhinein viele Angelegenheit bestimmen können, kann sich auch ihre Einstellung ändern."

Aber es können sich auch Einstellungen zum Leben ändern, wies die Bundesrätin auf Schwerkranke, die letztenendes im Gegensatz zu ihrer früheren Einstellung Ja zum Leben sagen. "Selbstbestimmtes Leben ist gerade durch die Hospiz- und Palliativbegleitung möglich. Wenn wir heute von Vorsorge reden, so ist klar, dass die Politik Vorsorge zu treffen hat, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und die Hospiz-und Palliativversorgung auszubauen." Größtes Ziel müsse sein, die Menschen in ihrem letzten Abschnitt gut zu begleiten - "ein Auftrag, den wir alle mitnehmen sollten", schloss Ledl-Rossmann.
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