FP-Gudenus: Bricht Asylkaiser Häupl wieder ein Versprechen?

Wien hat ein Problem mit zu vielen Flüchtlingen

Wien (OTS/fpd) - 600 Flüchtlinge zusätzlich hat SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl im vergangenen Jahr in Wien aufgenommen - bis Jänner hat es damals geheißen. "Nächste Woche ist der Jänner vorbei. Ob Häupl sein Versprechen einlösen und darauf pochen wird, dass diese 600 Flüchtlinge bis Ende Jänner anderswo untergebracht werden, ist in Anbetracht des heutigen Datums zu bezweifeln", stellt der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus fest. Allein im Quartier in Erdberg sind 500 statt 350 Flüchtlinge untergebracht. Tagtäglich kommt es dort zu Problemen, wie etwa ausgelöste Feuermelder, zerstörte Fluchtweg-Hinweise, herausgerissene Steckdosen und so weiter.

Noch im September ließ Häupl via Medien ausrichten: "Wir sind nicht die Deppen der Nation!" Er gehe davon aus, "dass sich Vizekanzler Mitterlehner und Innenministerin Mikl-Leitner an ihr Ehrenwort halten, die Flüchtlinge in anderen Bundesländern unterzubringen". Dem Bürgermeister sei dringend angeraten, sich ebenfalls an sein Versprechen zu halten, denn die Wiener Bevölkerung hat prügelnde Asylwerber, tschetschenische Bandenkriege und lupenreine Wirtschaftsflüchtlinge, die sich mit Drogen-Dealen oft ein schönes Zubrot verdienen, gründlich satt. Er hätte nun die Chance zu beweisen, dass seine Worte nicht nur Lippenbekenntnisse sind!

"Offenbar möchte Häupl den Titel Asylkaiser nicht mehr abgeben, denn aus dem Büro des Bürgermeisters hat man in Richtung Innenministerium bis dato noch keine Aufforderung gehört, das Abkommen auch mit Leben zu erfüllen", meint Gudenus. "Allein die Probleme, welche die zahlreichen tschetschenischen Asylwerber in Wien laufend machen, zeigen, dass es hoch an der Zeit ist, die Zahl der Flüchtlinge in der Bundeshauptstadt wie auch in ganz Österreich endlich zu reduzieren", sagt der stellvertretende Bundesparteiobmann, der einmal mehr fordert, dass es endlich zu einer EU-weiten Regelung kommen muss:
"Die einzig vernünftige Lösung wäre, Erstaufnahmezentren an den EU-Außengrenzen zu schaffen und dort für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen zu sorgen." (Schluss)

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