FPÖ-Neubauer: Diskriminierung und Gewalt gegen Senioren ist auf allen Ebenen zu beseitigen

Wien (OTS) - Anlässlich eines Besuchs der unabhängigen Expertin der Vereinten Nationen für Menschenrechte von älteren Personen, Frau Rosa Kornfeld-Matte, erläuterte der Seniorensprecher der FPÖ, NAbg. Werner Neubauer, den freiheitlichen Standpunkt zu diesem sensiblen Thema.

"Ein großes Anliegen ist mir vor allem die Beseitigung der Diskriminierung von älteren Menschen. Ihnen wird allzu oft der Stempel des "altes Eisens" aufgedrückt. Die Benachteiligung beginnt schon bei der Generation 50+ auf dem Arbeitsmarkt, die Dienstgeber befürchten, dass ältere Menschen weniger leistungsfähig sind und auch öfter krank werden könnten. Abgesehen davon, dass oft das Gegenteil der Fall ist, wird übersehen, welchen Erfahrungsschatz diese Generation mitbringt, von dem die Arbeitgeber in weiterer Folge profitieren", so Neubauer.

Im Rahmen der Gespräche wurde auch das Thema Gewalt an Senioren aufgeworfen, wobei neben der physischen immer mehr Fälle von psychischer Gewalt wahrgenommen werden. Doch in den meisten Fällen, sprechen die Betroffenen nicht darüber. Einerseits aus Schamgefühl, andererseits aus Angst, dadurch weitere Gewalt zu provozieren. Es ist daher unumgänglich, Pflegepersonal und Angehörige auf Anzeichen von Gewaltausübung zu sensibilisieren.

"Im Pflegebereich muss mehr auf die individuellen Erfordernisse und Bedürfnisse des Betroffenen eingegangen werden. Es ist jeder Fall im Einzelnen zu überprüfen und den genauen Pflegebedarf festzustellen. Solange es nur irgendwie möglich ist, sollte die Pflege in der gewohnten Umgebung, also zu Hause, stattfinden. Auch dem Umstand, dass vor allem Frauen privat und unbezahlt die Pflege naher Angehöriger übernehmen ist, durch entsprechende Berücksichtigung bei den Pensionsansprüchen Rechnung zu tragen", fordert Neubauer. Für pflegende Angehörige, die sich meist an den Grenzen der Belastbarkeit befinden fordert Kornfeld-Matte eine Entlastung in der Form, dass ihnen für Urlaubs- und Erholungsphasen Ersatzkräfte zur Verfügung gestellt werden, eine Forderung, die Neubauer unterstützen wird.

"Ältere Menschen sollten auch mehr in politische Entscheidungsprozesse und in verschiedenste Interessensvertretungen eingebunden werden. Dies ist wichtig, damit die Anliegen der Senioren in allen Bereichen des täglichen Lebens verstärkt Berücksichtigung finden. Als Seniorensprecher der Freiheitlichen Partei Österreichs werde ich mich, wie in der Vergangenheit auch künftig für die Interessen älterer Menschen auf allen Ebenen einsetzen", so Neubauer.

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