AK-Bildungshaus Jägermayrhof wird generalsaniert - Seminarbetrieb bis Herbst 2016 im FAB Linz

Linz (OTS) - Beim Umbau des AK-Bildungshauses Jägermayrhof am Linzer Freinberg wird kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. Bereits seit Jahresbeginn 2015 befindet sich das Ausweichquartier im FAB-Gebäude, Industriezeile 47a, 4020 Linz. Während der Bauarbeiten, die bis Herbst 2016 dauern werden, wird der Seminarbetrieb dort und in den Jugendgästehäusern Bad Ischl, Mondsee und St. Gilgen weitergeführt.

Seit 1959 dient der Jägermayrhof als Bildungs- und Schulungshaus der Arbeiterkammer Oberösterreich und seit den 1970er Jahren auch als Ort für Kulturveranstaltungen. Tausende Bildungs- und Kulturhungrige besuchen jährlich das einstige Gast- und Forsthaus direkt am Eingang des Freinberg-Parks. In den vergangenen Jahrzehnten fanden im Jägermayrhof mehrere Sanierungen und Umbauten statt. Da Teile der derzeitigen Bausubstanz mehr als 40 Jahre alt sind und die Strukturierung der unterschiedlichen Nutzungsbereiche (Hotel/Speisesaal/Küche, Büroräume und Seminarbereich) sowie die Technik des Gebäudes nicht mehr den modernen Anforderungen entsprechen, hat sich die Arbeiterkammer OÖ zu einer Generalsanierung des AK-Bildungshauses Jägermayrhof entschlossen.

Im Februar beginnt nach den Plänen des Generalplaners ARGE Dornstädter Architekten (Traun) / Delta Projektconsult (Wels) der Umbau, bei dem sämtliche Bereiche neu geordnet und gestaltet werden. Schwerpunkte dabei sind die Gestaltung der Seminarräume, der gastronomischen Einrichtungen und der Zimmer. Damit der Bildungsbetrieb für Betriebsratsmitglieder sowie Funktionäre/-innen während des Umbaus möglichst uneingeschränkt fortgesetzt werden kann, ist ein Teil des FAB-Gebäudes an der Linzer Industriezeile 47a zu einem provisorischen Stammhaus umgebaut worden. Die Seminare finden seit Anfang Jänner dort sowie in den Jugendgästehäusern Bad Ischl, Sankt Gilgen und Mondsee statt.

Bei der Generalsanierung wird Bezug auf den denkmalgeschützten Bereich des Gebäudes genommen: Die historische Fassade wird nach dem Umbau - in einer Neuinterpretation - wieder stark zur Geltung kommen. Die Fenster im Erdgeschoss werden wie ursprünglich wieder als Holzkastenfenster ausgebildet, der verglaste Eingangsbereich wird zurückgesetzt, um die alte Bausubstanz wieder freizustellen. Ein neues Dach wird aufgesetzt.

Der rechte Teil des Seminarbereichs wird abgerissen. Nach dem Umbau wird ein mit Trennwänden teilbarer großer Seminar- und Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Er wird Richtung Innenhof mit Schiebetüren verglast. Durch die Transparenz wird er optisch nach außen hin geöffnet und kann bei Sommerveranstaltungen im Innenhof mitgenützt werden. Die insgesamt 29 Hotelzimmer werden modern und hell umgebaut. Im Untergeschoß entsteht für die Gäste ein neuer Wellnessbereich mit Sauna, Infrarotkabine, einem kleinen Fitnessbereich und einem nach außen begehbaren und von der Straße nicht einsehbaren Ruhebereich.

Der Neubau wird im Seminar- und Wirtschaftsbereich sowie in zwei Hotelzimmern barrierefrei sein und im Sinne der Nachhaltigkeit und Ökologie errichtet. Eine Photovoltaikanlage am Dach wird den Strom für das Gebäude und eine E-Bike-Tankstelle erzeugen. Durch eine thermische Sanierung wird der Heizwärmebedarf erheblich gesenkt. Das derzeitige Parkproblem wird durch den Bau einer Tiefgarage mit rund 50 Stellplätzen entschärft.

AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer freut sich schon jetzt auf die Wiedereröffnung im Herbst 2016: "Der Jägermayrhof wird nach dem Umbau ein Ort sein, der für Weiterbildung für Erwachsene eine optimale und zeitgenössische Infrastruktur bieten wird. Es soll ein Ort sein, an dem sich die Besucher und die Mitarbeiter wohlfühlen und sich gerne begegnen." Und er ergänzt: "Besonders freut es mich, dass wir mit dem Umbau des Jägermayrhofs in Zeiten der Rekordarbeitslosigkeit zur Konjunkturbelebung beitragen." Derzeit und in den nächsten Jahren sorgt die AK für Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund 15 Millionen Euro. Die 12 Millionen Euro Baukosten für die Jägermayrhof-Generalsanierung werden zu einem überwiegenden Teil an beauftragte Betriebe aus der Region fließen.

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