Transatlantische Weinverbindung zwischen Kalifornien und Österreich

Weingut Esterházy-Geschäftsführer Stefan Tscheppe zeigt beim AmCham Talk Parallelen zwischen den Weinmärkten auf. Herkunft ist wesentlicher Qualitätsfaktor auf Exportmärkten

Wien (OTS/LCG) - "Die Landschaft, Menschen, Qualität, Kultur und der Lifestyle prägen die Exportstrategie kalifornischer und österreichischer Boutique Weingüter", fasst Weingut Esterházy-Geschäftfsührer Stefan Tscheppe am Freitag zusammen. Beim AmCham Talk der American Chamber of Commerce zeigt er im Hilton Vienna Plaza Parallelen zwischen den Märkten auf und erklärt Chancen für Exporterfolge. Mit 6.000 Weingütern im Vergleich zu 3.400 im Sunshine State verfügt Österreich über eine kleinteilige Struktur, wobei sich auch hierzulande eine Konsolidierung am Weinmarkt abzeichnet, die von großen Herstellern getrieben wird und für Boutique Weingüter Chancen bietet. "Die Herkunft ist der entscheidende Faktor und Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung", betonte Tscheppe. Qualitätsweine profitieren auf beiden Seiten des Atlantiks von der zunehmenden Bedeutung im modernen Lifestyle und erfreuen sich auch in den Heimatmärkten großer Beliebtheit: 76 Prozent der heimischen Weinproduktion werden in Österreich konsumiert, während 61 Prozent der kalifornischen Weine in den USA getrunken werden.

Export-Chancen und Herausforderungen

Boutique Wineries sind auf internationalen Vertriebsmärkten mit einer Konsolidierung auf marktdominierende Händler wie Sams Club, Hawesko oder Costco konfrontiert. Zudem verlange der Markt laufend nach Innovationen und aufwendiger Betreuung alternativer Vertriebswege, die Tscheppe als große Herausforderung für kleinere Hersteller sieht. Große Chancen ortet er insbesondere aufgrund der hohen internationalen Wertschätzung für Qualitätsweine aus Österreich und Kalifornien in den Nischenmärkten, wo sich das Qualitätsbewusstsein weiter entwickelt. Signifikant sei die hohe Bindung der Konsumenten sowohl in der Alpenrepublik als auch in Kalifornien an die handelnden Menschen in den Weingütern: "Persönliche Weiterempfehlung ist das wichtigste Marketingtool im Qualitätssegment, das zum wirtschaftlichen Erfolg führt", spricht Tscheppe abschließend aus langjähriger Erfahrung, davon acht Jahre in den USA.

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