Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie per 1. Februar 2015: plus 2,0 % bei Ist und Mindest-KV

Wien (OTS) - Am Donnerstag, den 22.Jänner 2015 fanden die Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie statt. Am Abend haben sich die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI) auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaftsvertreter von GPA-djp und PRO-GE auf ArbeitnehmerInnen-Seite auf einen neuen Lohn- und Gehaltsabschluss geeinigt.

Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2015 eine Erhöhung der Mindestbezüge und monatlichen Ist-Bezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um jeweils 2,0 % vor. Die Lehrlingsentschädigungen und Zulagen werden ebenfalls um 2,0 %, die Reise-Aufwandsentschädigungen um 1,4 % und die Vorrückungsbeträge um 1,5 % erhöht. Im Rahmenrecht erfolgte eine Adaptierung bei der Hitzezulage.

Die Gespräche haben die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter unter dem Aspekt der derzeit unberechenbaren wirtschaftlichen Situation am heimischen und weltweiten Mineralölsektor als schwierig jedoch fair beurteilt. Die Verhandlungsleiter bezeichneten das Ergebnis als ein für beide Seiten passables und akzeptables Resultat.

Von den neuen KV-Abschlüssen sind etwa 4.200 Beschäftigte, davon ca. 3.200 Angestellte und knapp 1.000 ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) erfasst.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Mineralölindustrie
Dr. Christoph Capek
T: 05 90 900-4892
E: capek@oil-gas.at

GPA-djp
Mag. Martin Panholzer
T: 05 03 01 21-511
E: martin.panholzer@gpa-djp.at

PRO-GE
Wolfgang Purer
T: 01/53444 69263
E: wolfgang.purer@proge.at

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