ASFINAG: DREI PROZENT VERKEHRSZUWACHS AUF ÖSTERREICHS AUTOBAHNEN

3,1 Prozent plus bei Pkw, 2,8 bei Lkw - und "Fahrleistung" stieg auf 28,5 Milliarden Kilometer

Wien (OTS) - Ein zum Teil deutliches Plus weist die Verkehrsbilanz der ASFINAG für das vergangene Jahr im Vergleich zu 2013 auf allen wichtigen Korridoren in Österreich auf. Nach Auswertung aller Zählstellen gab es im Durchschnitt österreichweit eine Zunahme des Verkehrs um drei Prozent. Pkw und Leichtverkehr (Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen) sorgten dabei für ein Plus von 3,1 Prozent. Beim Schwerverkehr, also bei Fahrzeugen über 3,5 Tonnen, betrug die Zunahme 2014 im Vergleich zum Jahr davor 2,8 Prozent.

Plus auf allen wesentlichen Korridoren

Die Detailauswertung nach Korridoren zeigt dabei deutlich, dass der Verkehr überall in Österreich, und nicht nur etwa überproportional in einer bestimmten Region, zugenommen hat. Das kann wiederum als starkes Signal der sich erholenden Wirtschaft in Europa interpretiert werden. Vor allem die Korridore im Westen (Arlberg), Norden (Innkreis), Osten (Wien) und Süden (Raum Graz) zeigen deutliche Zunahmen bei Individual- und Schwerverkehr. Die Inntal Autobahn und auch die Tauern Autobahn liegen zwar ebenfalls im positiven Bereich, jedoch ist das Plus (1,6 bzw. 2,4 Prozent gesamt) geringer als im Österreich-Schnitt.

Die Verkehrszuwächse in Prozent nach Korridoren/Großräumen:

S 16 Arlberg Schnellstraße: gesamt + 3,4, Lkw + 2,2
A 8 Innkreis Autobahn: gesamt + 3,2; Lkw + 1,9
Großraum Wien: Pkw gesamt + 3,6 Prozent, Lkw + 3,0
Süd Autobahn Oststeiermark: gesamt +2,5; Lkw + 4,3
Pyhrn Autobahn im Raum Graz: gesamt + 4,1; Lkw + 3,8

Die Pyhrn Autobahn südlich von Graz ist damit der Autobahnabschnitt mit dem stärksten Verkehrszuwachs in Österreich, sowohl was den Individual- als auch was den Schwerverkehr betrifft. Auffallend ist aber auch das Plus auf der A 2 Süd Autobahn in der Oststeiermark, insbesondere die 4,3 Prozent mehr beim Schwerverkehr als 2013.

Aufschwung seit Beginn 2014

Der Trend hat sich bereits über das ganze Jahr 2014 abgezeichnet. Auch wenn die beiden Sommermonate Juli und August vergleichsweise "schwächere" Verkehrsmonate waren (Regenwetter und Fußball-WM gelten als Hauptursache), so gab es dennoch bereits bei der ersten Halbjahresbilanz eine Zunahme von knapp drei Prozent beim Gesamtverkehr. Diese wirtschaftliche Aufwärtsbewegung hielt laut Fahrleistungs-Erfassung der ASFINAG somit auch in der zweiten Jahreshälfte an.

In konkreten Zahlen: 2014 wurden auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen mehr als 28,5 Milliarden Kilometer zurückgelegt, davon entfielen auf den Schwerverkehr etwa 3,28 Milliarden Kilometer. Zur Veranschaulichung ein Vergleich: Die Gesamtkilometerzahl entspricht 190-mal der Distanz zwischen Erde und Sonne.

Rückfragen & Kontakt:

ASFINAG
Walter Mocnik
Pressesprecher Steiermark und Kärnten
Tel.: +43 (0) 664 60108-13827
walter.mocnik@asfinag.at
www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0001