Freund/Kadenbach: Volkspartei ist mit schwachem Klimaschutzpapier gescheitert

SPÖ-Europaabgeordnete: "Umweltschutz und Arbeitsplätze sind kein Widerspruch"

Wien (OTS/SK) - Bei der heutigen Abstimmung im Energie-Ausschuss des Europäischen Parlaments hat sich eine Mehrheit von SozialdemokratInnen, Grünen, Linken und Liberalen für mehr Klimaschutz ausgesprochen. Die Stellungnahme des EVP-Europaabgeordneten Antonio Tajani über neue Regelungen von Treibhauszertifikaten ("Einführung und Inanspruchnahme einer Marktstabilisierungsreserve für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der EU") wurde als zu wenig ausgereift und schwach abgelehnt. SPÖ-Europaabgeordneter Eugen Freund betrachtet das als ein wichtiges Zeichen und einen richtigen Schritt zur Erreichung der EU-Klimaziele. "Wir setzen uns vor allem für einen früheren Beginn der neuen Regelung schon 2017 statt erst im Jahr 2021 ein. Klimaschutz muss für uns höchste Priorität haben. In einem ausgewogenen Vorschlag erhalten energieintensive Industrien auch freie Zertifikate. Die Frage der Arbeitsplätze ist wesentlich und muss im Vorschlag berücksichtigt werden", sagte Freund heute, Donnerstag. ****

Der SPÖ-Europaabgeordnete wies auch darauf hin, dass im weltweiten Vergleich die europäischen energieintensiven Industrien am effizientesten arbeiten. "Wir müssen hier aber nochmal alle Anstrengungen unternehmen, um weitere Verbesserungen zu erreichen. Letztlich können damit auch wertvolle neue Arbeitsplätze, so genannte green jobs, geschaffen werden. Je früher wir uns aktiv mit der Umstellung auf ökologischere und energiesparende Produktionsweisen auseinandersetzen, desto stabiler und besser wird unsere europäische Industrie letztlich aufgestellt sein", betonte Freund.

SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, begrüßt die heutige Abstimmung ebenfalls: "Ein wichtiges Signal für mehr Umweltschutz und auch ein Zeichen dafür, dass Arbeitsplätze und Klimaschutz kein Gegensatz sind. Eine ressourcenschonende Produktionsweise braucht Know-how und damit kann und muss Europa punkten." (Schluss) mb

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