SPÖ-Berger-Krotsch/Bayr: Keine Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs!

AbtreibungsgegnerInnen treten das Selbstbestimmungsrecht der Frauen mit Füßen und kriminalisieren Betroffene

Wien (OTS/SPW) - "Ein Schwangerschaftsabbruch ist weder Notlösung noch Tötung. Abtreibung ist ein Frauenrecht, das sich aus der Freiheit ableitet, Zeitpunkt und Zahl der Kinder eigenverantwortlich zu bestimmen. Dazu gehört auch das Recht, sich bewusst für Kinderlosigkeit zu entscheiden. AbtreibungsgegnerInnen treten das Selbstbestimmungsrecht der Frauen mit Füßen und kriminalisieren eine Entscheidung, die von niemanden aus Jux und Tollerei getroffen wird", betonen die Frauensekretärin der Wiener SPÖ LAbg. Nicole Berger-Krotsch und die Wiener Nationalrätin Petra Bayr anlässlich der für morgen Freitag angesetzten Demonstration von radikalen AbtreibungsgegnerInnen vor dem Ambulatorium am Fleischmarkt. Die Sozialistische Jugend (SJ) ruft gemeinsam mit den autonomen Feministinnen, der Plattform 20.000 Frauen u.a. zur Gegendemonstration auf: um 13 Uhr, 1010 Wien, Fleischmarkt 26.****

"Wir Wiener SPÖ Frauen wollen sicherzustellen, dass jede Frau selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden kann. Daher gibt es in Wien ein umfassendes Beratungsangebot und den offenen und unbehinderten Zugang zu medizinischen Einrichtungen. Denn dass ein Schwangerschaftsabbruch in öffentlichen Spitälern durchgeführt werden kann, ist nicht in jedem Bundesland selbstverständlich. Psychische und physische Barrieren militanter AbtreibungsgegnerInnen stellen für Rat suchende Frauen eine unzumutbare Belastung dar. Deshalb brauchen wir endlich eine bundesweite Lösung für Schutzzonen vor Kliniken", betont Berger-Krotsch.

Auch Nationalrätin Bayr hält fest, dass es Frauen unbedingt möglich sein muss, Kliniken ohne Psychoterror zu betreten: "Frauen haben ein Recht auf Selbstbestimmung. Mit dem Wegweiserecht hat Wien einen wichtigen Schritt gesetzt, um Frauen in Not vor radikalen Übergriffen zu schützen. Frauen verdienen bei dieser schwierigen Situation den Schutz und das Verständnis der Gesellschaft. Wir stehen auf der Seite der Frauen! Deshalb: Jede Frau muss das Recht haben, selbstbestimmt leben und unbeeinflusst über ihr Leben entscheiden zu können!", schließt Bayr. (Schluss) nk

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