FCG-Wien: Neues Besoldungssystem ist abzulehnen

Wien (OTS) - "In Zeiten, in denen über eine Steuerentlastung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer diskutiert wird, lässt die Bundesregierung im Nationalrat ein neues Besoldungssystem für den Öffentlichen Dienst beschließen, das in der Lebensverdienstsumme für die Kolleginnen und Kollegen erhebliche Nachteile mit sich zieht. Das kann und werden wir uns nicht gefallen lassen", so Thomas Rasch, Landesvorsitzender der FCG-Wien.

"In Österreich ist es üblich, dass die Sozialpartner so lange am Tisch sitzen, bis ein für beide Seiten akzeptables Verhandlungsergebnis am Tisch liegt. Staatssekretärin Sonja Steßl entschloss sich den Weg des geringeren Widerstandes zu gehen und peitschte eine Gesetzesvorlage im Eiltempo und ohne Begutachtungsfrist durch, was sehr bedauerlich ist und eigentlich nicht der gelebten Sozialpartnerschaft in Österreich entspricht", so Fritz Pöltl, Fraktionsvorsitzender der Wiener FCG-ÖAAB-AK-Fraktion.

"Hätte sich die Frau Staatssekretärin mehr Zeit genommen, müssten die ÖAAB-Abgeordneten nicht einen Entschließungsantrag zur Reparatur der Gesetzesvorlage einbringen. Dieser Antrag muss sicherstellen, dass es bei keiner Kollegin, bei keinem Kollegen zu Einbußen in der Lebensverdienstsumme kommt. Wir werden uns die Veränderungen sehr genau ansehen und fordern, dass das Staatssekretariat die Verhandlungen mit der GÖD rasch wieder aufnimmt und eine ordentliche Lösung im Sinne der Bediensteten des Öffentlichen Dienstes umsetzt. Fritz Neugebauer hat jedenfalls unsere volle Unterstützung", so Rasch und Pöltl unisono.

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