Reimon: Subvention von Hinkley Point sabotiert Energiewende

Atomenergie ohne Beihilfen schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig

Wien (OTS) - "Die Entscheidung der EU-Wettbewerbsbehörde, staatliche Subventionen in Milliardenhöhe für den Bau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point zu genehmigen, kommt einer Sabotage der Energiewende gleich. Hier wird Atomenergie aus britischen Steuermitteln so exzessiv gefördert, dass alle erneuerbaren Energieformen einen unfairen und kaum aufzuholenden Nachteil haben", kritisiert Michel Reimon, EU-Abgeordneter der Grünen anlässlich des heute veröffentlichten Urteils der EU-Wettbewerbsbehörde. "Milliardenteure Subventionierung der Atomenergie ist inakzeptabel. Die EU-Kommission sollte sich stattdessen dafür stark machen, dass die Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen im Bereich Energie-Effizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz intensivieren. Atomenergie ist ohne Beihilfen schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig und viel teurer als Windenergie", so Reimon.

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