SP-Unterwieser: ÖVP und FPÖ dramatisieren beim Thema Rehab-Zentrum Hörndlwald

Hietzinger BürgerInnenversammlung von Bezirksvorstehung unter fragwürdigen Voraussetzungen abgehalten

Wien (OTS/SPW) - In der BürgerInnenversammlung in der VHS Hietzing zum Thema Rehab-Zentrum im Hörndlwald sind die Wogen hochgegangen, betont der Klubobmann der SPÖ Hietzing, Mag. Ing. Friedrich Unterwieser, der heute Donnerstag das Amt des Bezirksvorsteherin-Stellvertreters übernimmt: "Das Thema das die Gemüter am stärksten emotionalisiert hat, war natürlich das von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig im November 2014 vorgestellte Konzept für die Errichtung eines Rehabilitationszentrums für Burn-out-PatientInnen mit 80 Betten im Hörndlwald. Die Fraktionen von ÖVP und FPÖ haben zu diesem zweifellos wichtigen Thema 10 verschiedene Anträge mit jeweils demselben Zweck eingebracht, nämlich eine sinnvolle soziale Nachnutzung des Josef-Afritsch-Heimes zu verhindern. Dabei haben alle vier Fraktionen vor einigen Jahren einen Antrag gestellt, eine Nachnutzung für soziale, nachhaltige Projekte sicher zu stellen. Heute wollen davon aber weder die ÖVP noch die FPÖ Fraktion etwas wissen."****

Ohne auf die von pro mente Reha vorgestellten Projektunterlagen näher einzugehen, werden von der ÖVP und der FPÖ Fragen wie z.B. Verkehrsentwicklung, öffentliche Zugänglichkeit, BürgerInneninformation, Standortfrage usw. dramatisiert und zum Teil mit Horrorargumenten ("der Hörndlwald wird gerodet") unterlegt, kritisierte Unterwieser. Hinsichtlich der Standortfrage hätten es sich pro mente Reha und die Stadt Wien diesbezüglich nicht leicht gemacht: "Gerade dieser Standort ist aufgrund seiner abgeschiedenen Lage für dieses Projekt besonders gut geeignet. Der öffentliche Durchgang bleibt auch weiterhin bestehen und der gesamte Hörndlwald bleibt unverändert als Naherholungsraum für alle Bürgerinnen und Bürger offen. Auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen ist nicht zu befürchten.

Gestern Abend wurde die BürgeInnenversammlung in der VHS-Hietzing durch die VP-Bezirksvorsteherin unter fragwürdigen Voraussetzungen abgehalten, kritisierte Unterwieser: "Die offiziellen Einladungen zu dieser Bürgerversammlung wurden erst vor wenigen Tagen der Bevölkerung zugeschickt, was wohl den Zweck gehabt haben dürfte, insbesondere die Befürworter dieses Projektes möglichst spät zu informieren. In der näheren Umgebung des Hörndlwaldes dagegen war nämlich die Information schon längst plakatiert. Eine solche Vorgangsweise seitens der Bezirksvorstehung hat es bisher noch nie gegeben."

Die Projektvorstellung durch pro mente ging zunächst leider in den heftigen und zum Teil auch unqualifizierten Zwischenrufen unter, weshalb sich der Moderator genötigt sah, die TeilnehmerInnen aufzufordern, die demokratischen Spielregeln einzuhalten. "Die Diskussion hat aber auch gezeigt, dass die von Seiten der AnrainerInnen aufgezeigten, berechtigten Sorgen und Wünsche ernst zu nehmen und bei der Umsetzung des Projektes soweit als möglich zu berücksichtigen sind", so Unterwieser abschließend (Schluss).

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