Haider zu Rauchverbot in der Gastronomie: "Werden Wirte nicht im Regen stehen lassen"

Schluss mit der Bevormundungspolitik der Bundesregierung

Wien (OTS) - Angesichts des drohenden generellen Rauchverbots in der Gastronomie stellte heute der Tourismussprecher des FPÖ-Parlamentsklubs und Vorsitzende des parlamentarischen Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider fest: "Wir werden die Wirte nicht im Regen stehen lassen", mahnt Haider ein, dass die finanziellen Belastungen durch die nunmehr obsoleten Umbauten in Raucher- und Nichtraucherbereich den Unternehmern abgegolten werden müssen. "Es ist jedoch zu befürchten, dass angesichts der derzeitigen finanziellen Situation - Steuerreform und Frankenaufwertung - eine Abgeltung nicht möglich ist. Es droht, dass einmal mehr die Allgemeinheit für den Murks der Regierung zahlen muss."

Haider spart nicht mit Kritik an der "Hü-hott-Politik von SPÖ und ÖVP, was das Rauchverbot in den Lokalen betrifft." Es sei für keinen Unternehmer mehr verständlich, tritt der FPÖ-Tourismussprecher für die Wahlfreiheit des Einzelnen und die Freiheit der Wirte ein. "Die Gastronomen sollen selbst entscheiden können, in welcher Form sie ihr Lokal führen wollen." Es bleibe jedem Menschen überlassen, ob er raucht oder nicht. Das müsse auch für Wirte gelten, die sich für oder gegen ein Raucherlokal entscheiden, ist Haider gegen die massive Einmischung der Politik in alle Bereiche des Lebens. "Warum lassen SPÖ und ÖVP die Unternehmer nicht arbeiten und sind froh, wenn die Wirtschaft funktioniert? Ein Schelm, der denkt, dass alles unternommen wird, damit es in der Gastronomie nicht so ist", so Haider.

"Gespannt darf man sein, wie lange sich die Bevölkerung diese Bevormundung noch gefallen lässt. Gerade im ländlichen Raum gehört der Gang ins örtliche Wirtshaus zum gedeihlichen Miteinander. Es droht, dass Rauchen ihren Aufenthalt minimieren oder gleich zu Hause bleiben", ist für Haider der Plan der Regierung punkto generellem Rauchverbot geschäftsschädigend. Es sei zu befürchten, dass mit der Einführung eines Rauchverbots in der Gastronomie rund 20 bis 30 Prozent vor allem kleine Betriebe schließen werden, verweist der FPÖ-Tourismussprecher abschließend auf entsprechende Erfahrungswerte aus Irland, England und auch Deutschland.

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