Hartmannspital feiert 150 – jähriges Jubiläum: seit 1865 eine Oase der Heilung in Wien

Mit einem Festakt im Festsaal des Wiener Rathauses unter dem Ehrenschutz von Bürgermeister Dr. Michael Häupl wird heute offiziell das Jubiläumsjahr des Harmannspitals eröffnet.

Wien (OTS) - "150 Jahre Hartmannspital geben Anlass zu feiern, zurückzublicken und unsere Visionen für die Zukunft vorzustellen", freut sich Hartmannspital-Geschäftsführer Andreas Achrainer auf die heutige Auftaktveranstaltung im Jubiläumsjahr.

Eine mobile Jubiläumsausstellung bildet die bewegte Geschichte starker Ordensfrauen und vielfältiger medizinischer und pflegerischer Leistungen ab und wird anlässlich des Festakts feierlich präsentiert.

Beginn als Klosterspital in der Hartmanngasse

Die Pflege kranker Menschen aus christlicher Motivation war 1857 Anlass zur Gründung der Ordensgemeinschaft "Franziskanerinnen von der christlichen Liebe" im ehemaligen Wiedner Krankenhaus. 1865 erfüllte sich der Wunsch nach einem eigenen Spital: die Schwesterngemeinschaft konnte in der Hartmanngasse zwei entsprechende Häuser als Kloster und Krankenhaus einrichten.
Die Hartmanngasse wurde im Volksmund namensgebend für Kloster und Spital.
Die erste gelungene Nierentransplantation an einem Hund 1902 durch den damaligen Primararzt der Chirurgie Emerich Ullmann stellt einen Höhepunkt in der Geschichte der Chirurgie im Hartmannspital dar.

Innovation und Zuwendungsmedizin

Mit zahlreichen Spezialambulanzen wie der Ambulanz für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder einem modernen Schlaflabor ist das Hartmannspital heute ein unverzichtbarer Bestandteil für die Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung.

"Heute leben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Philosophie, dass moderne Medizin und Pflege in Verbindung mit den Werten eines Ordenskrankenhauses zur Heilung von Leib und Seele beitragen", zeigt sich Generaloberin Sr.Mag.M.Hilda Daurer erfreut, dass die Gründungsmotivation von 1865 auch jetzt und in Zukunft verwirklicht wird.

Ein innovatives Konzept entsteht gemeinsam mit dem Krankenhaus St. Elisabeth im 3. Bezirk. Aus dem Krankenhaus St. Elisabeth und dem Hartmannspital wird bis zum Jahr 2020 unter dem Namen "Franziskusverbund" eine Krankenanstalt an zwei Standorten entstehen.

Zukünftig gemeinsam mit dem Krankenhaus St. Elisabeth

"Mit dem Konzept Franziskusverbund reagieren wir auf die geänderten Bedürfnisse der Menschen und die aktuelle Wiener Spitalsreform und bauen derzeit im Hartmannspital bei laufendem Betrieb zwei neue Operationssäle und eine neue Sonderklasse-Station", erklärt Achrainer die künftigen Entwicklungen. Die Vorbereitungen für das innovative Zukunftsprojekt mit dem Krankenhaus St. Elisabeth laufen auf Hochtouren und werden 2020 in den Regelbetrieb übergehen.

Am Standort St. Elisabeth entsteht ein Kompetenzzentrum für den Menschen im Alter und die größte Palliativstation Österreichs. Im Hartmannspital werden die beiden jetzt bestehenden chirurgischen Abteilungen zusammengeführt.

Auch weiterhin eine möglichst langfristige Planungssicherheit erforderlich

"Wiens Ordensspitäler brauchen auch weiterhin eine möglichst langfristige Planungssicherheit. Das System der langfristigen Planbarkeit hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und muss auch in Zukunft beibehalten werden", so Achrainer. Eine mittelfristige Planbarkeit herzustellen ist erstmals 2012 gelungen, als die Ordensspitäler mit der Stadt Wien eine Finanzierungsvereinbarung bis einschließlich 2016 abgeschlossen haben. "Eine möglichst langfristige Finanzierungsvereinbarung muss es also auch für die Jahre nach 2016 unbedingt geben, zum Beispiel weil sich Bauvorhaben über diesen Zeitpunkt hinaus erstrecken und entsprechende Verträge mit Baufirmen bestehen."

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