Burgtheater und Bundestheater-Holding weigern sich, KPMG Aufklärer im Parlament aussagen zu lassen

Rosenkranz, Zinggl, Meinl-Reisinger: "Bis zur heutigen Sitzung des 'kleinen Untersuchungsausschusses' wurde DDr. Wagner nicht von der Verschwiegenheitspflicht entbunden"

Wien (OTS) - Wirtschaftsprüfer DDr. Wagner sollte im heutigen Unterausschuss zur Bundestheater-Causa von seiner Verschwiegenheitspflicht gegenüber Burgtheater und Bundestheater-Holding entbunden werden, um Auskunft über die Malversationen geben zu können. Darum bat der Ausschuss in seiner Sitzung vom 12. Dezember 2014. Ostermayer hätte diese Entbindung per Weisung durchsetzen können, hat dies aber offensichtlich unterlassen.

"DDr. Wagner ist eine der zentralen Figuren, welche die Malversationen in den Bundestheatern überhaupt erst öffentlich machte. Dass die neuen Geschäftsführer von Burgtheater und Bundestheater-Holding ihn nicht von seiner Verschwiegenheit entbinden wollen, dass Minister Ostermayer eine Entbindung offensichtlich nicht durchgesetzt hat und dass die Opposition darüber bis zum Vorabend des heutigen Ausschuss im Dunkeln gelassen wurde, lässt uns am Aufklärungswillen der Beteiligten zweifeln", so die Kultursprecher der FPÖ, der Grünen und der NEOS, Rosenkranz, Zinggl und Meinl-Reisinger. Die Opposition fordert daher alle Beteiligten auf, die Entbindung umgehend vorzunehmen, um weiterhin gemeinsam an der parlamentarischen Aufklärung der Causa arbeiten zu können und nicht erneut in einen Vertuschungswettlauf zu verfallen.

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