Strache: Wer rettet Europa vor der EZB?

Anleihenkaufpolitik macht EZB zur Schattenregierung Europas

Wien (OTS) - "Das geplante Programm der Europäischen Zentralbank zum Ankauf von Staatsanleihen in der kolportierten Höhe von 50 Milliarden Euro monatlich hat mit Geldpolitik nichts mehr zu tun. Damit überschreitet die EZB massiv ihr Mandat und wird zu einer demokratisch nicht legitimierten Schattenregierung Europas", kritisiert heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

"Statt der vorgeblichen Stabilisierung der Eurozone dienen diese Anleihenkäufe in erster Linie den Finanzinstituten, die so innerhalb kürzester Zeit mit enormen Mengen billigstem Geld versorgt würden. Gleichzeitig würden Macht und Einfluss der EZB stark ansteigen. Wer eben die Finanzen eines Landes kontrolliert, der kontrolliert auch das Land selbst", stellt Strache fest.

Selbst jene südeuropäischen Staaten, wie etwa Mario Draghis Heimat Italien, würden nur kurzfristig von diesem Programm profitieren, sich aber im Endeffekt noch mehr in die Hände der Finanzinstitute und der EZB begeben. "Die damit aufgebaute Schuldenunion bringt den Österreichern rein gar nichts, sondern nutzt nur Ländern wie Griechenland, Italien und auch den Banken. Es stellt sich daher die berechtigte Frage, wer schützt nun die heimischen Steuerzahler vor dieser EZB?", so Strache abschließend.

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