Berlakovich: Das Südburgenland braucht dringend Ausbau der Infrastruktur

Petition zu Ausbau der Bahn und Bau der S7 im Nationalrat debattiert

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die von ÖVP-Regionalsprecher Abg. DI Nikolaus Berlakovich im Parlament eingebrachte Petition "Ausbau der Bahn und Bau der S7" wurde gestern im Rahmen der Nationalratssitzung debattiert. Die Bürgermeister des Bezirkes Jennersdorf haben die Petition verfasst. Darin fordern die Kommunalpolitiker parteiübergreifend den raschen Ausbau der Bahn zwischen Graz und St. Gotthard sowie den Bau der Schnellstraße S7, um vor allem den Bezirk Jennersdorf an das hochrangige Schienen- und Straßennetz anzuschließen. "Das Südburgenland zählt zu den strukturschwachen Regionen Österreichs. Es gibt eine hohe Abwanderungsrate und eine hohe Arbeitslosigkeit. Diese Regionen müssen wirtschaftlich vorankommen. Es sei daher nicht nur im ländlichen regionalen Interesse, die geforderten Infrastrukturmaßnamen umzusetzen, sondern auch im bundesweiten Interesse", erklärte Berlakovich.

In den österreichischen Regionen bestehe viel Potential, die Ausbildung der Bevölkerung sei hervorragend und es gebe in jeder Hinsicht viel Raum für die verschiedensten Wirtschaftsbereiche. Um dieses Potential zu heben, müsse aber die Infrastruktur passen, um die Verbindung zu den Ballungsräumen - und damit zu den Kunden -herstellen zu können, so der ÖVP-Abgeordnete.

Aktuell sei die Elektrifizierung der Bahnstrecke St. Gotthard - Graz lediglich in der "Zielnetzstrategie 2025+". Das kommt aber nach Meinung des burgenländischen ÖVP-Politikers zu spät für das Südburgenland. Die Elektrifizierung der Bahnlinie müsse vielmehr in den aktuellen Rahmenplan der ÖBB aufgenommen werden. Nur so sei eine Elektrifizierung durch die ÖBB auf absehbare Zeit zu gewährleisten, was nicht nur wirtschaftlich, sondern auch umweltpolitisch äußerst sinnvoll wäre.

Auch der Bau der S7 ist ein wichtiger Beitrag, um das wirtschaftliche Potential der Region zu heben und den Pendlern eine optimale Verkehrsinfrastruktur zu bieten. "Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist wichtig. Produzierende Betriebe müssten heutzutage aus Kostengründen "Just-in-Time"- produzieren und ausliefern. Auch für den Tourismus sind moderne Straßenverbindungen von Vorteil, um Gäste in die Region zu bringen, zumal immer öfter Kurzurlaube gebucht werden" meint Berlakovich.

Der VP-Abgeordnete zitierte auch aus einer Umfrage des AMS in den Gymnasien. Demnach sehen 80 Prozent der Schüler ihre berufliche Zukunft aufgrund mangelnder Infrastruktur in Graz oder in Wien. "Das Südburgenland braucht neue Impulse. Verhelfen wir ihm dazu. Helfen wir dabei mit, den Menschen innerhalb ihrer Heimatregion eine bessere wirtschaftliche Zukunft mit neuen Chancen zu ermöglichen", schloss Berlakovich.
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