Abtreibung provoziert – 40 Jahre Fristenregelung und Behindertendiskriminierung

Wien (OTS) - Seit 1. Jänner 2015 sind nun exakt 40 Jahre die Abtreibungsstrafregelungen in Kraft (§§ 96-98 StGB), wobei in § 97 die Straffreiheit während der ersten drei Schwangerschaftsmonate (Fristenregelung) und die legale Tötung von behinderten Embryos auf Verdacht bis zur Geburt noch immer am meisten erregt (eugenische Indikation). "Abtreibung tötet und diskriminiert Behinderte. Mindestens eine Million Menschen fehlen seit 1975 aufgrund der legalisierten Abtreibungen, wenn man von der konservativen Schätzung von 25.000 jährlich ausgeht. Abtreibung beraubt unsere Gesellschaft allerorts um Menschen, um ungeahnte Möglichkeiten, die Österreich jetzt fehlen. Wo bleibt die Umsetzung der seit 40 Jahren einstimmig im Nationalrat beschlossenen‚ 'flankierenden Maßnahmen', um dieses Übel einzudämmen und den Betroffenen wirklich zu helfen?", beklagt die Stv. Vorsitzende und selbst Betroffene Mag. Petra Plonner des 30-jährigen Vereins Österreichische Lebensbewegung (ÖL). Sie fordert von der Politik endlich Statistiken mit Motivforschung und repräsentative Studien über die gravierenden Langzeitfolgen für Frauen und Männer. Denn "Abtreibung diskriminiert Frauen und manifestiert oftmals den unfairen Druck am Arbeitsplatz."

Die Geschäftsführerin Sonja Horswell des Vereins ÖL und Direktorin von "SaveOne Europe", einem europaweiten Dienst für Frauen und Männer, die an den Folgen einer Abtreibung leiden, betont:
"Abtreibung beschämt und kostet die Betroffenen viel durch massive psychische und physische Langzeitprobleme." "SaveOne" ist ein 10-Schritte-Programm, das seit seinen Anfängen in Europa im Jahr 2006 schon mehr als 600 Frauen und Männern europaweit (in mittlerweile 7 Ländern) half, von den Symptomen der Posttraumatischen Belastungsstörung nach einer Abtreibung frei zu werden. Mehr als 2000 Menschen profitierten schon von Vorträgen, Schulungen und Konferenzen. Jacquelines veröffentlichte Lebensgeschichte bringt es auf den Punkt: "Nach dem Abbruch fühlte ich mich leer und im Stich gelassen".

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