Fortpflanzungsmedizingesetz: ÖCV enttäuscht über Änderung

Für den Österreichischen Cartellverband werden mit dem neuen Gesetz wesentliche Grenzen überschritten

Wien (OTS) - Der ÖCV hat sich im Vorfeld der Beschlussfassung des neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes stark gegen weite Teile der geplanten Änderungen ausgesprochen. Der Präsident des ÖCV Lorenz Konrad Stöckl kritisiert neben dem Inhalt vor allem das Zustandekommen des Gesetzes. "Die verkürzte Begutachtungsfrist bei so einem sensiblen Thema ist schwer verständlich.", so Stöckl.

In den vergangenen Monaten forderte der ÖCV stets die bessere Einbindung von Experten, eine genaue Analyse der Folgen des Gesetzes und eine umfangreiche gesellschaftliche Diskussion.

Anerkennung vom ÖCV gibt es für die Abgeordneten, die entgegen der Parteilinie dem Gesetz ihre Absage erteilt haben. "Meinen größten Respekt vor den Abgeordneten, die ihr Gewissen vor die Parteiraison gestellt haben. Es ist ein Trostpflaster, dass zumindest einige Abgeordnete unsere Bedenken teilen ", so Stöckl abschließend.

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