Greenpeace: Klärung von Schuld und Verantwortung im HCB-Fall ist Aufgabe der Gerichte

Wien (OTS) - Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster kommentiert die heutige öffentlich geführte Diskussion über Mitverantwortung im Kärntner HCB-Fall wie folgt: "Das Zementwerk hat ohne Zweifel in jedem Fall den entscheidenden Fehler gemacht. Ob das Land Kärnten eine rechtliche Mitverantwortung aufgrund von Fehlern bei Bescheid-Erstellung bzw. der Kontrolle übernehmen muss, können nur die zuständigen Gerichte klären. Wir haben heute darauf hingewiesen, dass vor allem durch die jetzt bekannt gewordene Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2006, aber auch durch den Erlaubnisbescheid vom 20. Dezember 2010, die Mitverantwortung des Landes eine größere sein könnte. Die Frage, warum die beiden heute bekannt gewordenen Dokumente nicht vom Land Kärnten aktiv veröffentlicht worden sind, gehört vom Untersuchungsausschuss geklärt. Dass das Land Kärnten eine andere Rechtsmeinung als Greenpeace vertritt, ist vor allem angesichts möglicher Haftungen für den entstandenen Schaden legitim."

Rückfragen & Kontakt:

Herwig Schuster, Chemiker bei Greenpeace CEE, Tel.: +43 (664) 431 92 14

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