Bundeskanzler Faymann: Österreich steht für Stabilität und sozialen Frieden

Dringlicher Antrag zu "Offensivpaket Unternehmerisches Österreich" im Nationalrat

Wien (OTS) - "Österreich war, ist und bleibt eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt. Ob Standortfaktoren, Arbeitslosigkeit, Privatinvestitionen, Forschungsquote oder Armutsgefährdung - in den meisten Bereichen ist die Performance Österreichs besser als die der meisten europäischen Länder und das lassen wir uns auch nicht von der Opposition schlecht reden", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Mittwoch, in seiner Beantwortung des Dringlichen Antrags zum Thema "Offensivpaket Unternehmerisches Österreich" im Parlament. "Armutsquote gesunken, Forschungsquote gestiegen, niedrigste Arbeitslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit im EU Schnitt, aber:
jeder Arbeitslose ist einer zu viel."

Des Weiteren müsse man sich Rankings zum Standortvergleich immer im Detail ansehen und vor allem auch deren Repräsentativität hinterfragen. "Wenn man es ernst meint, muss man weiter in die Tiefe gehen als nur mit einem Sample von 71 befragten Personen zu argumentieren", sagte Faymann in Bezug auf die Ergebnisse des "Global Competitiveness Report" des World Economic Forum. Ein Beispiel daraus sei die schlechte Platzierung Österreichs bei der Flexibilität der Lohnfestsetzung: "Unser Land nimmt hier von 144 Staaten nur Platz 142 ein, und zwar weil wir Kollektivverträge haben und die Sozialpartnerschaft viele Bereiche der Arbeitswelt abdeckt. Ich bin aber stolz auf dieses System, das so vielen Menschen Schutz bietet."

In Zeiten eines europaweit schwachen Wirtschaftswachstums sei es wesentlich, gemeinsame EU-Instrumente zu entwickeln: "Wir müssen hier gemeinsam ansetzen, um das Wirtschaftswachstum in Europa nachhaltig anzukurbeln. Gleichzeitig gilt es in der Europäischen Union und für uns in Österreich, dass wir die Verwaltung noch effizienter gestalten müssen", sagte Faymann.

Der Standort Österreich zeichne sich durch Stabilität und sozialen Frieden aus, deren Basis das heimische Sozial-, Gesundheits- und Bildungssystem sei. "Das macht unser Land so besonders lebenswert. Diese Stärken müssen wir weiter ausbauen", sagte der Bundeskanzler abschließend.

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