Ein Musik-Studentenheim für Wien

Eröffnungsfeier für das ÖJAB-Haus Johannesgasse

Wien (OTS) - Erstmals erhält Wien ein Studentinnen- und Studentenwohnheim speziell für Musikstudierende. Wer in der "Musikstadt Wien" an der Universität für Musik und darstellende Kunst und am Konservatorium Privatuniversität studierte, vermisste bisher eine nahe und leistbare Wohnmöglichkeit. Diese Lücke schließt nun das neue ÖJAB-Haus Johannesgasse. Das gemeinnützig geführte Wohnheim mit 120 Plätzen befindet sich in der Johannesgasse 8, direkt neben der Wiener Musikuniversität und dem Konservatorium. Ein über dreihundert Jahre alter ehemaliger Schul- und Klosterbau der Ursulinen wurde von der ÖJAB - Österreichischen Jungarbeiterbewegung unter der Leitung der B18 Architekten ZT Gmbh zu einem modernen, komfortablen Studentenheim ausgebaut.

Musikstudenten finden hier gleichgesinnte Kollegen, schallisolierte Probenräume, einen ruhigen Innenhof und einen aus der Barockzeit stammenden Konzertsaal. Jahrhunderte alte Mauern und barocke Kunst geben dem Gebäude eine besondere Wohnatmosphäre - zur Inspiration für die angehenden Künstler. Auch die Universität für Angewandte Kunst und die Akademie der bildenden Künste befinden sich in Gehentfernung. Damit hat das neue Wohnheim das Potential, zu einem studentischen Zentrum der Kunst und Kultur in der Wiener Innenstadt zu werden.

Am Freitag, den 23. Jänner 2015 um 10.30 Uhr wird das ÖJAB-Haus Johannesgasse mit einem Festakt eröffnet. Derzeit ist das Wohnheim bereits voll belegt. Für einen Wohnplatz anmelden kann man sich online unter www.johannesgasse.at oder telefonisch: 01 / 512 24 24 / 50. Die Wohnplätze in Doppel- und Einzelzimmern kosten ab 328,00 Euro pro Person monatlich, inklusive Heizung, Strom, kostenlosem Internetzugang, Fernseh-Anschluss und Zimmerreinigung.

"Wir wollten der Musikstadt Wien endlich ein Studentenheim geben, in dem Musikstudierende wohnen und gemeinsam kreativ arbeiten können", schildert Josef Wimmer, Stv. Geschäftsführer der ÖJAB. "Wichtig ist uns die herzliche, menschliche Atmosphäre im Haus. Wir fördern sie durch begegnungsfreundliche Architektur, Gemeinschaftsräume und den Heimleiter, der selbst im Haus wohnt." 30 Wohnheime für junge und auch alte Menschen betreibt der parteipolitisch und konfessionell unabhängige, gemeinnützige Verein ÖJAB in Österreich. Damit ist er eine der größten Studentenwohnheim-Trägerorganisationen des Landes.

Die ÖJAB arbeitete mit der Bundesimmobiliengesellschaft als Gebäude-Eigentümerin und mit dem Bundesdenkmalamt eng zusammen, um barocke Kunstwerke im neuen Studentenheim zu erhalten und zu restaurieren. Dazu zählt beispielsweise das Theatrum Sacrum, ein seltenes Beispiel eines barocken Figurentheaters mit Heiligenfiguren in prachtvoll gestalteten Wandnischen hinter Glas. Das Gebäude in der Johannesgasse 8 blickt auf eine Jahrhunderte lange Geschichte im Zeichen der Bildung zurück. Seit 1660 nützte es der katholische Orden der Ursulinen als Schule für Mädchen und als Kloster. Im Jahr 1960 übergaben die Ursulinen den Gebäudekomplex an die Republik Österreich. Von 1968 bis 2008 wohnten dort bereits Studierende: die Universität für Musik und darstellende Kunst nützte das historische Gebäude als einfaches Wohnheim. Jedoch musste sie 2008 den Betrieb beenden, weil das Haus stark sanierungsbedürftig war.

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ÖJAB: Wolfgang Mohl, 0660 / 83 59 826, wolfgang.mohl@oejab.at
BIG: Ernst Eichinger, 05 / 0244 / 1350, ernst.eichinger@big.at

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