Schieder erfreut über modernes Fortpflanzungsmedizingesetz

Umsetzung von frauenpolitischen Anliegen und Anpassung an internationale Standards

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen der Debatte zum neuen Fortpflanzungsmedizingesetz bezeichnet SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder die vorliegenden Verbesserungen als einen wichtigen Schritt zur Beseitigung von Diskriminierungen. "Das moderne Fortpflanzungsmedizingesetz ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen, das lange verhandelt wurde und letztendlich wesentliche Verbesserungen für Betroffene schafft", so Schieder heute, Mittwoch, in der Debatte. ****

Das vorliegende Gesetz schafft die Gleichstellung von lesbischen Frauen, die einen Kinderwunsch haben, da nun auch für sie eine künstliche Befruchtung auf legalem Weg möglich ist. "Damit werden diese Frauen nicht mehr an den Rand der Illegalität gedrängt und es wird ein wichtiges frauenpolitisches Anliegen umgesetzt", so Schieder zufrieden. Außerdem hob der SPÖ-Klubobmann hervor, dass Österreich bei den Methoden der Präimplantationsdiagnostik (PID) nun nicht mehr internationalen Standards "hinterherhinke".

In diesem Zusammenhang plädierte der SPÖ-Klubobmann für ein aktives Parlament: "Es wäre mir lieber, wenn wir als Gesetzgeber in diesem Bereich aktiver sind und nicht erst dann, wenn wir von Höchstgerichten gezwungen werden", so Schieder auch im Hinblick auf das jüngste Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes, der das Adoptionsverbot für homosexuelle Paare aufgehoben hat. Schieder nützte seine Rede, um sich bei den Anti-DiskriminierungsaktivistInnen zu bedanken, insbesondere bei Rechtsanwalt Helmut Graupner, der durch sein couragiertes Vorgehen und seine Klage beim VfGH diese wichtigen gesellschaftspolitischen Schritte mit auf den Weg gebracht hat.

SERVICE: Bildmaterial zu einer Fotoaktion des SPÖ-Parlamentsklubs zum Beschluss des Fortpflanzungsmedizingesetzes stehen in Kürze auf dem flickR-account der SPÖ unter
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