Asyl: Christian Ragger: Unmut in kleinen Gemeinden wird immer größer!

Kein Nachdenkverbot in Bezug auf Massenquartiere

Klagenfurt (OTS) - Aufgrund der verfehlten Asyl- und Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre sieht sich das Land Kärnten nun mit teils heftigen Bürgerprotesten konfrontiert. Dabei wird deutlich, dass die Bevölkerung es ablehnt, gerade in kleinen Gemeinden eine hohe Anzahl von Asylwerbern unterzubringen. "Sieht man sich die letzten Fälle in Diex, Schiefling und Lendorf an, muss man den Plänen von LH Dr. Peter Kaiser eine klare Absage erteilen. Es kann nicht sein, dass die Politik hier die Sorgen der Gemeindebürger nicht ernst nimmt und von oben herab verordnet", betont der Kärntner FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger.

In diesem Zusammenhang schlägt Ragger vor, über eine Realisierung der bereits diskutierten Massenquartiere nachzudenken. "Neben der humanitären Verpflichtung haben wir vor allem auf die Interessen der einheimischen Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Wenn die Proteste zu groß werden, darf kein Denkverbot herrschen. Eine Unterbringung von Asylwerbern in geeigneten Massenquartieren erscheint unter diesem Gesichtspunkt als plausibel", so Ragger. Auch im italienischen Tarvis zeige sich diese Problematik deutlich. "Laut Medienberichten sollen hier in den nächsten Monaten bis zu 150 Asylanten in einer alten Kaserne untergebracht werden", informiert Ragger abschließend.

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