Steinhauser: PEGIDA-Österreich ist Versuch Rechtsextremer, andere Kleider anzuziehen

Grüne: Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft ist abzulehnen

Wien (OTS) - "PEGIDA-Österreich ist nichts anderes als eine Ansammlung von Rechtsextremen aus amtsbekannten Organisationen und Hooligans. Da versuchen sich ein paar Einschlägige andere Kleider überzuziehen. Es geht nicht wie manchmal behauptet wird um Verunsicherung oder Ängste, sondern um den Versuch, unter dem Etikett PEGIDA ein Stückchen Aufmerksamkeit zu bekommen", reagiert der stellvertretende Klubobmann der Grünen, Albert Steinhauser, auf Berichte wonach der Sprecher der Gruppe publizistisch bei "Zur Zeit" und dem "Eckart" tätig wäre. Beide Zeitungen gelten als Sprachrohr des organisierten Rechtsextremismus. Die Zeitung "Zur Zeit" hatte zuletzt Schlagzeilen gemacht, weil dort Fußballstar David Alaba und seine Familie herablassend verspottet wurden.

"Ich gehe davon aus, dass die PEGIDA-Protestierer in Wien kaum Zulauf haben werden. Trotzdem darf Spalterei und Polarisierung in unserer Gesellschaft, wie sie PEGIDA betreibt, nicht unwidersprochen bleiben. Genau das versuchen aber die PEGIDA-Protestierer, die zu einem komplett überflüssigen Kulturkampf aufrufen und damit islamistischen Strömungen gar nicht so unähnlich sind", hält Steinhauser fest.

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