Wurm zu Sozialbericht: ArbeitnehmerInnen entlasten - Bonus-Malus-System für ältere ArbeitnehmerInnen realisieren

Wien (OTS/SK) - "Der aktuelle Sozialbericht zeigt einmal mehr, dass Vermögen und Unternehmenseinkommen in den letzten Jahrzehnten deutlich stärker gewachsen sind als Arbeitseinkommen. Die kommende Steuerreform muss deshalb eine substanzielle Entlastung der mittleren und niedrigen Einkommen bringen und gleichzeitig auch einen gerechten Beitrag aus Vermögen enthalten", fordert SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm am Mittwoch. Gleichzeitig zeigt der Bericht die immer noch großen Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern: "Wir brauchen mehr Kinderbetreuungs- und Ganztagsschulplätze, damit Frauen nicht zu Teilzeit gezwungen sind; außerdem muss die Wirtschaft Vollzeitarbeitsplätze anbieten", so die Frauensprecherin der SPÖ. ****

Der Sozialbericht zeigt, dass viele Teilzeitbeschäftigten ihre Arbeitszeit gerne ausdehnen würden: "Viele Frauen arbeiten Teilzeit, weil ihnen kein anderer Arbeitsplatz angeboten wird oder ihnen aufgrund fehlender Betreuungsplätze und schlechter Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen gar nichts anderes übrig bleibt", so Wurm. Sie bekräftigt die SPÖ-Forderung, dass Firmen freie Vollzeitarbeitsplätze verpflichtend zuerst den Teilzeitbeschäftigten anbieten müssen. In Sachen Kinderbetreuungsplätze verweist Wurm auf die Investitionen des Bundes in den Ausbau, die auch an Kriterien wie ausreichende Öffnungszeiten und kurze Schließzeiten in den Ferien gebunden sind.

Einmal mehr fordert die SPÖ-Abgeordnete auch die rasche Realisierung des Bonus-Malus-Systems für ältere ArbeitnehmerInnen. "Jene, die immer verlangen, dass die Menschen länger arbeiten sollen, blockieren umgekehrt Maßnahmen, damit Betriebe, die ältere ArbeitnehmerInnen beschäftigen, belohnt werden", kritisiert Wurm und appelliert an die ÖVP und die Wirtschaft, ihre Blockade in diesem Bereich aufzugeben. (Schluss) sc/ah/mp

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