AK 3: AK gibt Tipps, wie mehr am Gehaltskonto bleibt!

Wien (OTS) - Die Guthabenzinsen am Gehaltskonto sind mau, die Minuszinsen extrem hoch. Das zeigt ein aktueller AK Test von 42 Gehaltskonto-Produkten. Die AK gibt Tipps, wie Sie am Gehaltskonto mehr rausholen und Spesen-Fallen vermeiden können.

AK Tipps zu Zinsen und Spesen-Fallen am Gehaltskonto:

+ Informieren Sie sich, wie hoch die Zinsen für Guthaben und Überziehung auf Ihrem Konto sind. Fragen Sie aktiv nach, wo genau im Girokontovertrag die Zinsen geregelt sind. Wichtig ist zu klären, ob die Zinsen fix oder variabel sind.
Sind die Zinsen variabel, dann sind sie an einen nachvollziehbaren Zinssatz des Geld- oder Kapitalmarktes (etwa Euribor) zu binden. Eine einseitige Zinsanpassung durch die Bank ist nur auf Basis einer Zinsanpassungsklausel im Girokontovertrag möglich.

+ Verhandeln Sie die Zinsen für Guthaben und Überziehungen am Girokonto.

+ Sind Sie länger im Minus, sollten Sie überlegen, auf einen Privatkredit umzuschulden - das kann billiger kommen. Achten Sie allerdings darauf, dass bei Abschluss eines Kreditvertrages neben den Zinsen noch Zusatzkosten anfallen können, etwa Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühr, eventuell auch eine Lebensversicherung.

+ Wird der Dauer- oder Einziehungsauftrag aufgrund eines überzogenen Kontos nicht durchgeführt, kann das bis zu mehr als zehn Euro kosten. Ändern Sie eventuell den Durchführungszeitpunkt, etwa wenn das Gehalt eingeht.

+ Bei Konten mit Pauschalverrechnung: Pauschal ist nicht pauschal. Prüfen Sie, ob alle oder nur ganz bestimmte Buchungen kostenlos sind.

+ Checken Sie Ihre Kontoauszüge regelmäßig auf Zinsen und verrechnete Spesen. Reklamieren Sie, wenn Sie angelastete Positionen ("manuelle Buchung") nicht nachvollziehen können. Ein Einspruch muss gemäß Allgemeinen Geschäftsbedingungen innerhalb von zwei Monaten schriftlich erfolgen.

SERVICE: Das günstigste Girokonto finden Sie unter www.ak-bankenrechner.at

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