Ostermayer zu KAICIID: Bei Menschenrechtsverletzungen kann es keine Neutralität geben

Wien (OTS) - Wien (OTS) "Das Beharren auf Schweigen ist das Gegenteil von Dialog", so Bundesminister Josef Ostermayer zu den heutigen Aussagen aus dem KAICIID.

"Klarer kann man nicht demonstrieren, dass man der Aufgabe, für Religionsfreiheit und für die Gleichberechtigung der Religionen einzutreten, nicht mit Nachdruck und aller notwendigen Klarheit nachkommt".
Besonders bedauernswert ist es, dass dies in einer Situation der Fall ist, wo noch immer nicht klar ist, ob die Auspeitschung von Raif Badawi, der sich für die Gleichberechtigung der Religionen - die Kernaufgabe und der Zweck des Abdullah-Dialog-Zentrums - eingesetzt hat, am Freitag fortgesetzt wird", so Ostermayer, der sich in seiner Haltung bestätigt sieht: "Ein Dialogzentrum darf sich bei schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht neutral verhalten, noch dazu, wo es um dessen eigene Kernaufgabe geht".

Rückfragen & Kontakt:

Nedeljko Bilalic
Kabinett Bundesminister Dr. Josef Ostermayer
Pressesprecher
Tel.: +43 1 531 15-202104, +43 664 88 455 330
nedeljko.bilalic@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0002