Reisebüro-Kollektivvertrag : Keine Einigung in der zweiten Verhandlungsrunde

.: Fachverbandsobmann König: "Es muss den Unternehmen überlassen bleiben, Vereinbarungen zu Überzahlungen zu treffen" - Fortsetzung am 25. Februar 2015

Wien (OTS/PWK040) - Ohne Einigung zu Ende gegangen ist die heutige zweite Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag für Angestellte in Reisebüros. Dabei hat der Fachverband der Reisebüros in der WKÖ als Arbeitgebervertreter zuletzt ein Angebot in Form eines Fixbetrages gemacht, der durchschnittlich eine Abgeltung der Inflation bedeutet hätte, wobei die unteren Einkommensstufen überproportional angehoben werden sollten. Das Verhandlungs-vis-a-vis, die Gewerkschaft GPA-djp, hat hingegen auf ihrer Forderung nach einer betragsmäßigen Aufrechterhaltung der Überzahlungen in voller Höhe beharrt. Das musste die Arbeitgeberseite im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation in der Reisebranche jedoch ablehnen.

"Unsere Aufgabe als KV-Partner besteht darin, Mindeststandards und -gehälter für die Branche festzulegen. Wir wollen dabei nicht in die Autonomie der einzelnen Betriebe eingreifen. Es muss den Unternehmen überlassen bleiben, entsprechend den jeweiligen individuellen geschäftlichen Gegebenheiten Vereinbarungen zu Überzahlungen zu treffen", so Felix König, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros.

Es wurde vereinbart, die Verhandlungen am 25. Februar in Wien fortzusetzen. (JR)

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