FPÖ-Kickl: Adoption sowie Ehe und Familie in der Verfassung verankern

SPÖ und ÖVP würden beim Fortpflanzungsmedizingesetz und bei der Adoption für Homosexuelle Minderheitenthemen vorantreiben, die Mehrheit komme unter die Räder

Wien (OTS) - "Beim Fortpflanzungsmedizingesetz und bei der Adoption für Homosexuelle geht es in ethischen und moralischen Fragen ans Eingemachte. Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union legt in Art. 24 den Anspruch eines Kindes auf beide Elternteile fest, das sind nach unserem Verständnis - und dem der Mehrheit der Bevölkerung - ein Mann und eine Frau", betonte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Dritten Nationalratspräsidenten und stellvertretenden FPÖ-Bundesparteiobmann Ing. Norbert Hofer im Vorfeld der morgigen Plenarsitzung.

Die Regierung spiele ein "abgekartetes Spiel": SPÖ und ÖVP seien zu feige, ihre Minderheitenthemen politisch durchzusetzen, stattdessen würden Gesetze so formuliert, dass sie vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben würden. Kickl verlangt einen "Paradigmenwechsel". Statt den Verfassungsgerichtshof das politische Geschäft erledigen zu lassen, "sollten sowohl Adoptionsrecht als auch Ehe und Familie als schützenswertes Gut in der Verfassung verankert werden."

SPÖ - von ihr sei nichts Anderes zu erwarten - und ÖVP würden beim Fortpflanzungsmedizingesetz und bei der Adoption für Homosexuelle Minderheitenthemen vorantreiben, die Mehrheit komme unter die Räder. "Nicht alles, was man kann, sollte man auch machen": Dieser Grundsatz müsse vor allem für das Fortpflanzungsmedizingesetz gelten. "SPÖ und ÖVP nennen das Fortschritt und Freiheit. Das ist weder das eine noch das andere. Das ist die Degeneration des Freiheitsbegriffes, die in Willkür endet", so Kickl. Freiheit gekoppelt mit Verantwortung habe immer auch eine moralisch-ethische Komponente. Dieser Zugang müsse für das Fortpflanzungsmedizingesetz genauso gelten wie auch für das Adoptionsrecht für Homosexuelle.

"Ich bin auf jeden Fall schon auf das Abstimmungsverhalten der ÖVP gespannt. Vom christlichen Fundament ist sie weit entfernt. Die ÖVP verabschiedet sich von Kindern und Familie als hohes Gut - getrieben von der panischen Angst Stimmen an Neos und Grüne zu verlieren. Was die Abgeordneten der angeblich wertkonservativen Familienpartei am Sonntag nach der Messe den Bürgern erzählen, sollten sie auch im Hohen Haus vertreten. Es wird spannend, ob einer den Mumm dazu hat", so Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002