FP-Gudenus: Der Bettelkriminalität in Wien gehört Einhalt geboten

1500 Polizisten mehr für Wien dringend gefordert

Wien (OTS/fpd) - 200 Euro Sozialhilfe im Monat bekommt etwa ein Rumäne in seinem eigenen Land. Davon soll er seine Familie ernähren. Das ist natürlich viel zu wenig und Grund genug, nach Wien zu kommen, um hier der Bettelei nachzugehen. Diese traurige Tatsache nutzen die Capos der Bettelmafia, welche bedürftige Männer und Frauen nach Österreich karren, hier in viel zu kleinen Wohnungen, die zu Massenquartieren umfunktioniert werden, unterbringen und ihnen nicht nur den Gutteil der erschnorrten Euros sofort wieder abnehmen sondern ihnen auch noch "Miete" für die menschenunwürdigen Unterkünfte abknöpfen. "Es ist erfreulich, dass der Polizei in Wien nun wieder ein Schlag gegen die Bettelmafia gelungen ist. Allerdings ist dies nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein", sagt der freiheitliche Klubobmann der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus.

Die Verantwortlichen der Stadtregierung müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, diese unmenschlichen Praktiken indirekt zu unterstützen, da sie sich gegen die Einführung eines sektoralen Bettelverbotes, wie von uns längst gefordert, sperren. "Nur wenn die Strafen drakonisch ausfallen, wird dieses Geschäftsfeld für die Bettelmafia aus dem Osten uninteressant", ist Gudenus überzeugt und fordert endlich über eine Verfassungsänderung und die damit einhergehende Möglichkeit eines totalen Bettelverbots in Wien laut nachzudenken.

Auch würde ein Verbot der Bettelei die Arbeit der Polizei deutlich erleichtern, die mit den stark ansteigenden Terrorbedrohungen in der Bundeshauptstadt bereits alle Hände voll zu tun hat. "Es ist hoch an der Zeit, dass der Bürgermeister den Druck auf die Innenministerin erhöht, um 1500 Polizisten mehr für Wien zu bekommen. "Der Bedarf an Exekutivbeamten steigt stetig, Polizisten müssen immer mehr Überstunden machen, um sowohl in einer 'Soko-Bettler' als auch in Sachen Terror-Prävention aktiv sein zu können. Doch anstatt ein vernünftiges Sicherheitskonzept auf die Füße zu stellen, sollen weitere Polizeidienststellen geschlossen werden", macht Gudenus auf die Missstände aufmerksam. (Schluss)

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