Notarztrettungsdienst in NÖ bis Ende 2016 gesichert

Neue Verträge garantieren rasche Hilfe im Notfall

St. Pölten (OTS/NLK) - "Der Notarztrettungsdienst als wichtige Säule der medizinischen Versorgung im Land ist für die nächsten beiden Jahre gesichert", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Unterzeichnung der entsprechenden Notarztrettungsdienstverträge gemeinsam mit Landesrat Mag. Karl Wilfing, Landesrat Ing. Maurice Androsch, Präsident Willi Sauer (Rotes Kreuz NÖ) und Präsident NR Otto Pendl (Arbeitersamariterbund NÖ). "Mit dem Abschluss der Verträge können sich die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher weiter darauf verlassen, dass binnen kürzester Zeit Hilfe zur Stelle ist. Und die Rettungsorganisationen haben mit dem Land Niederösterreich einen starken Partner, der ihnen Finanzierungs- und Planungssicherheit gewährleistet", freut sich Dr. Pröll über die gute Zusammenarbeit.

Das Land Niederösterreich ist für die Sicherstellung des überregionalen Rettungs- und Krankentransportdienstes, zu der auch der Notarztrettungsdienst gehört, verantwortlich. Damit sind eine flächendeckende Hilfeleistung an allen Einsatzorten, und die notfallmedizinische Erstversorgung bis zum Eintreffen in einem Klinikum gewährleistet. Insgesamt waren im Jahr 2014 von den fast 215.000 Notfalleinsätzen der Rettungsorganisationen über 38.000 mit einem Notarzt.

Seit dem Jahr 2008 sind mit diesen Aufgaben das Rote Kreuz NÖ und der Arbeiter-Samariter-Bund NÖ beauftragt. Die NÖ Landesregierung hat nun auf Initiative von Landeshauptmann Pröll die Verlängerung der Verträge bis zum 31. Dezember 2016 beschlossen. Insgesamt erhalten die Rettungsorganisationen dafür jährlich rund 13 Millionen Euro. Zusätzlich werden das Rote Kreuz NÖ und der Arbeitersamariterbund NÖ mit der Durchführung von überregionalen Rettungsdiensteinsätzen bei Großunfällen und Katastrophen betraut. Dafür sowie für überregionale oder gemeindeübergreifende Strukturmaßnahmen und den Betrieb der Rettungsdienstzentralen, bezahlt das Land Niederösterreich 2,5 Millionen Euro pro Jahr.

"Damit ist rasche Hilfe im Notfall gesichert. Denn in Niederösterreich dauert es im Durchschnitt nur 12:40 Minuten bis ein Notarztteam am Einsatzort eintrifft. Das ist für unser Flächenbundesland ein Spitzenwert. Möglich ist das aufgrund der reibungslosen und professionellen Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen mit dem Land Niederösterreich", so Pröll.

"Dieser Vertrag ist für uns ein wichtiger gemeinsamer Schritt in die Zukunft. Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung ist die Bevölkerung in Niederösterreich auch weiterhin durch ein flächendeckendes Notarztsystem abgesichert, dass wir mit unseren qualitativ hochwertig ausgebildeten freiwilligen wie auch hauptberuflichen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern besetzen - 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr", erklären Präsident Willi Sauer, Rotes Kreuz Niederösterreich, und Präsident Otto Pendl, Arbeiter-Samariterbund Niederösterreich. "Die Standortfinanzierung ist zudem für uns als Einsatzorganisationen ein wesentlicher Beitrag, um das Notarztwesen optimal betreiben zu können."

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