IAA-Präsidentin Hörmer: „Starke IAA stützt und forciert die Kreativwirtschaft“

Wien (OTS) - Am Ende ihrer IAA-Präsidentschaft reflektierte und diskutierte Mag. Martina Hörmer am Dienstag, dem 20. Jänner 2015, unter dem Titel "Werbung, Medien und Kampagnen - Alles wird anders bleiben." Entwicklungen, Trends und Herausforderungen der heimischen Kommunikationsbranche.

Vier Jahre lang stand die renommierte Managerin Mag. Martina Hörmer der International Advertising Association (IAA) als Präsidentin vor. Unter ihrer Ägide wurde die Plattform der heimischen Kommunikationsbranche, die sich aus dem Dreiklang von Medien, Agenturen und Werbewirtschaft zusammensetzt, professionalisiert und modernisiert, nach innen gestärkt, nach außen verbreitert. Die erfolgreiche und international vielbeachtete Werbekampagne der IAA zum Nutzen von Kommunikation, "Mut statt Wut", sowie die neue Homepage der IAA, die sich nun in responsivem und grafisch ansprechendem Gewand zeigt, sind äußere Zeichen und Eckpfeiler ihrer Präsidentschaft und für die IAA ein großer Schritt in Richtung Zukunft. Darüber hinaus setzte die Präsidentschaft Hörmer voll auf die Jugend: Mit ihrer Hilfe ist dem Young Chapter der IAA Young Professionals unter der Führung von Niki Fellner und Benedikt Schmidinger ein geglückter Neustart gelungen. Mit rund 100 Mitgliedern sind die IAA Young Professionals heute wieder Brennpunkt des jungen Branchengeschehens. Ein weiteres Highlight der Branche ist und bleibt der IAA Effizienz Award, kurz EFFIE, der nunmehr seit 30 Jahren im Zuge der EFFIE-Gala verliehen wird und als Oscar der heimischen Werbepreise gilt. Das hat mit dem rigiden und mehrstufigen Auswahl- und Bewertungsverfahren zu tun - es ist nicht leicht, einen EFFIE zu gewinnen.

Für die renommierten und beliebten Business Communication Lunches der IAA gelang es Hörmer, internationale Vortragende wie Veit Dengler (NZZ), Lutz Meyer (Blumbery), Kai Diekmann (Bild Gruppe) und Holger Jung (Jung von Matt) nach Österreich zu holen. Die scheidende Präsidentin übergibt die IAA in bestem Zustand, gut etabliert, mit hoher Mitgliederzahl und als lebendige und aktive Plattform für die heimische Kommunikationsbrache.

"Die IAA ist durch ihre Zusammensetzung aus Werbewirtschaft, Agenturen und Medien nicht nur eine Plattform für Austausch und gegenseitige Befruchtung, sondern auch ein Sprachrohr und eine wichtige Interessenvertretung für die heimische Kreativ- und Kommunikationsbrache. Eine starke IAA stützt und forciert die Kreativwirtschaft, die für Österreich als Wirtschaftsfaktor von Jahr zu Jahr wichtiger wird. Aufgrund der radikalen Umbrüche durch die digitale und mobile Revolution hat ein enormer Braindrain in unserer Branche stattgefunden: Immer weniger junge Leute entscheiden sich für eine Karriere in der Kreativ- und Werbebranche. Es ist eines der wichtigsten Ziele der IAA, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die großen Möglichkeiten aufzuzeigen, die diese spannende Brache für junge Potenziale bietet. Gerade in einem Land wie Österreich, das seine Chancen vor allem in der Wissensarbeit hat, muss man sich im Bereich der Kommunikation als Eldorado der Kreativszene etablieren. Nur so wird man Magnet für junge Talente, neue Ideen und Innovationen, die sich schließlich in der Gesamtwirtschaftsbilanz positiv zu Buche schlagen. Ich denke, dass während meiner vierjährigen Präsidentschaft, die ich mit sehr viel Begeisterung und Freude gemacht habe, einige Anstrengungen in diese Richtung aufgegangen sind. Für die Zukunft wünsche ich mir allerdings auch ein klares politisches Signal und Bekenntnis zum Kreativ- und Werbestandort Österreich", sagt die scheidende IAA-Präsidentin Mag. Martina Hörmer.

Über die IAA:
Das globale Netzwerk IAA wurde in den 1930er Jahren in New York gegründet und zählt mittlerweile an die 4.000 Mitglieder weltweit. Die IAA Österreich ist eine gemeinnützige Organisation, die seit mehr als 40 Jahren als Plattform und Sprachrohr der Kommunikations- und Werbebranche dient. Zudem ist die IAA Veranstalter der IAA-EFFIE-Awards.

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