sFr-Kredite: Anlegeranwalt Poduschka liegt erstes Gutachten vor: STOP-LOSS Order waren zur Absicherung ungeeignet

Wien (OTS) - Im Auftrag der Poduschka Anwaltsgesellschaft mbH, an die sich seit Montagmorgen unzählige Schweizer-Franken-Kreditnehmer gewendet haben, hat der namhafte gerichtlich beeidete Sachverständige Dkfm. Manfred Lappe ein Gutachten erstellt. Dessen Kernaussagen lauten:

1. "Im Währungsbereich ist von der Vereinbarung von STOP-LOSS Order zur Kreditabsicherung dringend abzuraten." Diese Meinung hat der Sachverständige Dkfm. Lappe bereits in seinem 2010(!) erschienenen Buch "Wohnkredite absichern" vertreten. Dies deshalb, da STOP-LOSS Order nur in einem hoch liquiden Markt voll wirken, da ansonsten das Risiko von Kursstürzen, die genau im Falle des Schweizer Franken letzte Woche eingetreten sind, sehr hoch ist.

2. Schon 2009 und 2011 hat sich eine STOP-LOSS Order bei den bereits stattgefundenen EUR-Abstürzen gegenüber dem Schweizer Franken negativ für die Kreditnehmer ausgewirkt.

Michael Poduschka:

"Insgesamt stellen sich zu den Ereignissen der letzten Woche viele Fragen, die mit Sicherheit in den nächsten Jahren die Banken- und Kreditlandschaft weitgehend verändern werden. Vorerst gilt es, all jenen Investoren mit kompetenter rechtlicher Beratung zur Seite zu stehen und die zahlreichen bisher noch ungeklärten rechtlichen Diskussionen hinsichtlich der Beratungssituation zu klären. Es stellt sich hier die Frage, ob eine umfassende rechtliche Aufklärung über Risiken und Konsequenzen, insbesondere für Menschen, deren tagtägliche Arbeit es nicht ist, sich mit der Börsen- und Kreditwelt auseinanderzusetzen, stattgefunden hat. Tatsache ist, es gibt unzählige Menschen, die einen beträchtlichen finanziellen Schaden davon getragen haben und jetzt vor einer teils unlösbaren finanziellen Situation stehen. Besonders Kreditnehmer, denen von ausgebildeten Finanzberatern eine STOP-LOSS Order verkauft wurde, stehen vor einem finanziellen Desaster.

Wie dem Gutachten, das der Poduschka Anwaltsgesellschaft mbH vorliegt, zu entnehmen ist, hätten Banken niemals STOP-LOSS Orders verkaufen dürfen. Offenbar war in Finanzkreisen schon seit 2010 bekannt, dass die STOP-LOSS Orders für diese Zwecke absolut ungeeignet sind. Es ist wohl nicht zu erwarten, dass der Bankkunde die Fachliteratur dazu selbst lesen muss. Aufgrund des Gutachtens von Dkfm. Manfred Lappe sind wir sehr zuversichtlich, für unsere Kunden und Schweizer-Franken-Kreditnehmer eine gute Verhandlungsbasis in Vergleichsgesprächen bzw. in gerichtlichen Auseinandersetzungen zu haben. Dies völlig unabhängig davon, ob dem Kunden der eingetretene WORST Case überhaupt im Beratungsgespräch erläutert wurde."

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragen bitte an die Poduschka Anwaltsgesellschaft mbH Kompetenzzentren Wien – Linz – Perg unter 07262 / 53555

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0003