Schülerunion ad Bildungs-Reformkommission: Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler müssen im Vordergrund stehen

Struktur- und Verwaltungsstreitereien sind Nebensache

Wien (OTS) - Am Donnerstag tagt die Bildungsreform-Kommission. Die Schülerunion fordert alle Beteiligten dazu auf, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund zu stellen und Ideologien aus der Diskussion herauszuhalten. Die Kommission muss sich darauf konzentrieren, was in der Klasse passiert - Struktur- und Verwaltungsfragen müssen auf das Notwendigste beschränkt werden. Außerdem muss auf akute Probleme, wie beispielsweise die Kürzung der Vorbereitungsstunden, eingegangen werden.

"Ich erwarte mir von der Bildungsreform-Kommission Diskussionen, die sich um das Geschehen in der Klasse drehen. Struktur- und Verwaltungsfragen hatten wir in letzter Zeit genug. Es wird Zeit, dass sich die Diskussionen um die Zukunft der Schülerinnen und Schüler drehen. Ewige ideologiebehaftete Streitereien führen nur in eine Sackgasse", so Bundesobmann Felix Wagner.

Wagner fordert außerdem eine Behandlung des bei der Regierungsklausur im September präsentieren Sechs-Punkte-Programms. "Im September hat man gute Ansätze, wie beispielsweise Talenteförderung, hervorgebracht. Nun ist es wichtig, dass es in der Reformkommission um die Umsetzung dieser Versprechen geht. Die individuelle Förderung der Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler muss dabei ganz klar eine gewichtige Rolle spielen", so Wagner weiter.

Abschließend betont Wagner die Wichtigkeit, auf akute Probleme einzugehen. Als Beispiel nennt er die Probleme rund um die Zentralmatura. Vor allem bei den Kürzungen der Vorbereitungsstunden für die Zentralmatura herrscht akuter Handlungsbedarf.

"Die Reformkommission muss sich auch um aktuelle Probleme kümmern. Das Thema Vorbereitungsstunden ist keineswegs vom Tisch. Auch darum wird sich die Bildungsreform-Kommission kümmern müssen, wenn der erste Durchgang der Zentralmatura dieses Jahr gelingen soll", so Wagner abschließend.

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