Eurovision Song Contest: Das Stagedesign – die Vision

Das Creative-Leading-Team: Florian Wieder, Al Gurdon und Kurt Pongratz

Wien (OTS) - "Building Bridges": Wenn im Mai 2015 der 60. "Eurovision Song Contest" in Wien über die Bühne geht, dann vereint der weltgrößte Musikevent auf einzigartige Weise Nationen und Menschen mit kulturell unterschiedlichen Wurzeln unter einem gemeinsamen Dach. Das ist die Vision, die von einem Millionenpublikum gesehen werden soll. Das diesjährige Bühnenkonzept greift dieses bewusste Sehen der Vision durch ein haptisches Auge auf. Unzählige Stelen, die symbolisch für die teilnehmenden Nationen stehen, bilden im Verbund ein "Ganzes" - und formen ein riesiges Auge, das als Statement den Raum dominiert. Das Auge versteht sich als Portal und bildet eine Brücke zwischen den Künstlern, ihren Delegationen und den Zuschauern in der ganzen Welt. Für das Creative-Leading-Team konnten die beiden Primetime-Emmy-Preisträger Florian Wieder (Creative Producer und Production Designer) und Al Gurdon (Lichtdesigner) sowie Grimme-Preisträger Kurt Pongratz (Leiter des Regieteams / Senior Producer) gewonnen werden.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Die Vision zum ESC 2015 ist der Brückenschlag von der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft. Das Auge steht als Symbol für diesen Brückenschlag - für ein respektvolles Miteinander zwischen Kulturen, Ländern und Menschen. Zur Realisierung dieser künstlerischen Vision konnten die besten nationalen und internationalen Topprofis gewonnen werden, die dafür sorgen werden, dass der ESC 2015 eine Show wird, auf die Österreich stolz sein kann."

Das Stagedesign: ein 44 Meter breites Auge aus 1.288 Stelen

Das die gesamte Bühne umspannende Auge, das aus 1.288 Einzelstelen besteht, hat eine Breite von 44 Metern, eine Höhe von bis zu 14,3 Metern und eine Tiefe von bis zu 22 Metern. Die Stelen können an der Vorderseite mittels LED-Technik bespielt werden und vielfältigste Lichtstimmungen erzeugen. Die Bühnenfläche im Auge hat eine Breite von 14,2 Metern und verfügt über einen durchgehenden LED-Boden mit einem Durchmesser von elf Metern. Im Hintergrund der Augenkonstruktion befindet sich eine LED-Wand mit einer Breite von 26 Metern und einer Höhe von 8,5 Metern, die sich in der Mitte bis auf eine Breite von 13 Metern auseinanderschieben lässt.

Wer den Song Contest bei einer der Shows zwischen 18. und 23. Mai live in der Stadthalle miterleben möchte, findet alle aktuellen Ticketinfos unter songcontest.ORF.at.

Das Creative-Leading-Team des "Eurovision Song Contest":

Florian Wieder: Creative Producer / Production Designer:

Der international renommierte Showdesigner Florian Wieder zeichnet für das Erscheinungsbild des ESC15 verantwortlich: "Eine Herausforderung beim 'Eurovision Song Contest' ist die Größe dieser Produktion. Wobei ich hier weniger die physische Größe meine als das Drumherum mit 39 Nationen, die sich alle erwarten dürfen, bestmöglich in Szene gesetzt zu werden." Florian Wieder hat das Design für zahlreiche internationale Musik- und Fernsehproduktionen entwickelt -darunter 16 MTV-Awards (VMA, EMA, Movie-Awards), "America's" und "Britain's Got Talent", den "Eurovision Song Contest" (Düsseldorf und Baku) sowie in Österreich für den ORF unter anderem "Starmania", "Dancing Stars", "Helden von morgen" und "Die große Chance". Künstler wie Beyoncé, Jennifer Lopez und U2 haben ihre Bühnenkonzepte in seine Hände gelegt. Durch seine innovativen kreativen Arbeiten, mit denen er bereits unzählige Preise (darunter ein Primetime-Emmy für die VMAs) gewonnen hat, gehört er zu den weltweit gefragtesten Showdesignern.

Al Gurdon: Lichtdesigner:

Er ist einer der renommiertesten Lichtdesigner der Welt - als solcher zeichnete Al Gurdon verantwortlich für Megaevents wie "Super-Bowl Halftime Shows", "Victoria's Secret"-Fashion-Shows, "American Idol" und den "Eurovision Song Contest" in Moskau 2009 und Oslo 2010. Gurdon: "Es ist eine faszinierende und aufregende Show. Was mir am meisten daran gefällt, ist, dass man viele unterschiedliche Looks produzieren muss - da fließt viel Energie seitens des Gastgebers hinein - und das ist sehr befriedigend. Die Menschen erwarten sich, dass der ESC 'state of the art' ist, und die Möglichkeit, eben so etwas zu produzieren, ist eine tolle Aufgabe." Für seine Arbeit bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi und bei der "Super-Bowl Halftime Show" mit Madonna wurde er jeweils als bester Lichtdesigner mit einem Primetime-Emmy ausgezeichnet. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er unter anderem mit Künstlern wie Madonna, U2 und Robbie Williams. Al Gurdon und Florian Wieder verbindet eine langjährige Zusammenarbeit bei zahlreichen Großevents.

Kurt Pongratz: Chefregisseur / Senior Producer:

Live-Spezialist Kurt Pongratz ist Chefregisseur und Senior Producer. Er ist für die kreative Konzeptionierung, visuelle Umsetzung sowie die Inszenierung der Shows verantwortlich. Pongratz: "Für jeden Regisseur ist es eine enorme Herausforderung, den größten TV-Unterhaltungsevent der Welt mitgestalten zu können. Florian Wieder und Al Gurdon zählen zu den Besten ihres Genres, und ich freue mich sehr, dass sie in meinem Leading-Team sind. Unser gemeinsames Ziel ist es, den 200 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern einen gleichsam spektakulären wie charmanten Song Contest aus der Musikhauptstadt Wien zu präsentieren." Grimme- und Romy-Preisträger Pongratz zeichnete unter anderem für die Regie bei ORF-Events wie "Starmania", "Helden von morgen", "Die große Chance" und "Dancing Stars" sowie bei internationalen großen TV-Shows verantwortlich. Auch das Storyboard und die Inszenierung von Conchita Wursts Siegerperformance beim Song Contest in Kopenhagen tragen seine Handschrift.

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