Bundesheergewerkschaft-Haidinger: Schwarze Gewerkschaft verhandelt wieder gegen die Bediensteten

Bundesheergewerkschaft fordert den Rücktritt von GÖD-Chef Fritz Neugebauer

Wien (OTS) - "Der Europäische Gerichtshof hat die Republik Österreich wegen Alterdiskriminierung verurteilt. Den österreichischen Staatsangestellten sind nämlich Gehaltszahlungen in Milliardenhöhe vorenthalten worden. Geht es nach dem Europäischen Gerichtshof, dann muss das jetzt bereinigt werden", erklärt Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft. ÖVP-Finanzminister Schelling habe sich daher mit dem Chef der Gewerkschaft der Staatsangestellten, Fritz Neugebauer (ÖVP), darauf geeinigt, dies mit einem Trick so zu regeln, dass keine Kosten anfallen. Das Ganze solle schon am 19. Jänner im Parlament so beschlossen werden. "Das schlägt dem Fass den Boden aus", ärgert sich Haidinger.

"Eigentlich sollte die Gewerkschaft die Interessen der Arbeitnehmer vertreten und nicht jene des Arbeitgebers. Was Neugebauer hier aufführt, ist ein Skandal ersten Ranges", so Haidinger weiter. Tatsächlich mute es seltsam an, wenn sich ein Gewerkschafter auf die Seite des Arbeitgebers stelle. Dies gehe eigentlich am Sinn einer Arbeitnehmervertretung vorbei. "Wir haben Geld in Milliardenhöhe für Griechenland, wir zahlen 500 Millionen Euro sinnlos Strafe für das Nichterreichen der Kyoto-Ziele, aber für unsere Menschen ist nie Geld da, das lassen wir uns nicht länger so gefallen", gibt sich Haidinger kämferisch.

"Neugebauer mit seiner Gewerkschaft hat uns verraten, wir fordern seinen sofortigen Rücktritt", so Haidinger. Jetzt bleibe nur noch abzuwarten, wie sich die SPÖ als Regierungspartner im Parlament bei der geplanten Abstimmung verhalte.

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