Vilimsky: EZB macht mit neuer Geldschwemme den Euro endgültig zur Lira!

Rasche Umsetzung des Konzeptes einer Nord- und Südzone des Euro gefordert

Wien (OTS) - Seit gut sieben Jahren druckt die Europäische Zentralbank Geld wie verrückt, um das gehörig ins Trudeln gekommene Finanzsystem wieder zu stabilisieren. "Nachdem bis dato alle Versuche einer Voodoo-Ökonomie fehlgeschlagen sind, wird mit dem jüngsten Plan von EZB-Präsident Mario, Draghi, Euro-Anleihen in großem Stil anzukaufen, der Euro endgültig zur Weichwährung, einer Art europäischen Lira. Mit dem Bruch dieses volkswirtschaftlichen Tabus scheint der Euro endgültig in dieser Form gescheitert", so heute FPÖ-Generalsekretär und EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky.

Mit fallenden Zinsen auf Staatsanleihen würden demnach Banken mit künstlich generiertem Geld ohne jeglichen Gegenwert erneut in spekulative und hochspekulative Papiere investieren. "Der Boden für einen Skandal mit weitaus größerem Ausmaß als Lehman Brothers wird damit kräftig gepflügt." Kurzfristig könne Draghi damit vielleicht das Deflationsrisiko bannen, die Geldentwertung schreite aber munter voran und die Instabilität des Finanzsystems vergrößere sich abermals, warnte Vilimsky.

150.000 österreichische Haus- und Wohnungsbesitzer seien bereits die ersten Opfer einer falschen Euro-Währungspolitik, nachdem der Wechselkurs zur EU-Gemeinschaftswährung nicht mehr durch die Schweizer Nationalbank haltbar war. Die nächsten, denen es an den Kragen gehe, seien die Sparbuch-Besitzer, deren Ersparnisse mit der ultralockeren Geldpolitik entwertet würden. "In Wahrheit zahlen aber alle Österreicherinnen und Österreicher, die mit der Weichwährung Euro von Monat zu Monat weniger an Kaufkraft zur Verfügung haben", erklärt Vilimsky.

Der FPÖ-Generalsekretär fordert, raschest den Plan einer Trennung des Euro in eine Weich- und eine Hartwährungs- bzw. Nord- und Südzone zu prüfen und umzusetzen. Diese von vielen Makroökonomen geforderte Neukonzeption sei vielleicht die letzte Chance, das Währungssystem Europas wieder flott zu bekommen. Ein blindes Festhalten an der jetzigen Konzeption sei nach den düsteren Erfahrungen der vergangenen sieben Jahre geradezu fahrlässig und gefährde Wohlstand, Kaufkraft und Sicherheit auf unserem Kontinent.

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